Ausbildung zum
Glas- und Porzellanmaler


Dauer: 3 Jahre Empf. Abschluss: Hauptschulabschluss Arbeitszeit: Standard-Arbeitszeit

Was macht man als Glas- und Porzellanmaler?

Verziere Gläser, Teller und Tassen mit schönen Motiven!

Inhaltsverzeichnis


Kurzbeschreibung Berufsbild zum Glas- und Porzellanmaler

Bei deiner Oma hast du immer schon das filigran bemalte Porzellan bewundert, das sie gerne für besondere Anlässe hervorholt. Bunte Blumen, feine Blätter und Äste ranken sich über die Teller und Tassen. Hier war ein Glas- und Porzellanmaler am Werk! Wenn du kreativ bist und gut zeichnen kannst, solltest du dir diesen Traditionsberuf näher anschauen!

In der dreijährigen Ausbildung zum Glas- und Porzellanmaler lernst du verschiedene Techniken und Verfahren kennen, um Glas und Porzellan zu bearbeiten. Die Berufsbezeichnung mag irreführend sein, denn du wirst in deiner Ausbildung nicht nur malen. So bearbeitest du Glas mit verschiedenen Werkzeugen, um es in Form zu bringen. Die Oberfläche wird sandgestrahlt, geätzt oder graviert – je nach Kundenwunsch. Beim Auftrag der Farbe gibt es ebenfalls diverse Techniken. Mit dem Siebdruck, der Spritzpistole oder klassisch mit dem Pinsel trägst du Farbe auf.

Auch lernst du, wie du Glasteile durch Löten oder Schmelzen miteinander verbindest. Neben Glas und Porzellan wird dir eventuell auch Ton oder Feinkeramik in die Hände fallen. Als Glas- und Porzellanmaler weißt du aber genau, wie du mit diesen Werkstoffen umgehen musst.

Nach der Ausbildung erwartet dich ein Gehalt von 1.500 – 1.600 Euro. Du willst mehr? Dann mache eine Weiterbildung zum Glas- und Porzellanmalermeister, zum Techniker oder zum Gestalter in der Fachrichtung Keramik.

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Glas- und Porzellanmaler

Ausbildungsdauer 3 Jahre
Gehalt 1. Jahr: 500 – 670 Euro
2. Jahr: 600 – 725 Euro
3. Jahr: 700 – 770 Euro
Empfohlener Schulabschluss Hauptschulabschluss
Ausbildungsorte in Glasmanufakturen, Porzellanmanufakturen und Töpfereien
Arbeitszeiten Standard-Arbeitszeit
Chancen Weiterbildung zum Glas und Porzellanmalermeister, Techniker, Gestalter Fachrichtung Keramik
Selbstständigkeit
Studium Kunstgeschichte oder Archäologie
Besonderes praktische sowie kreative Arbeit
Handwerk, das seit 2000 Jahren existiert
Infos zur Ausbildung zum Glas- und Porzellanmaler
Wieviel verdient man in der Ausbildung zum Glas- und Porzellanmaler?
Finde eine Ausbildung zum Glas- und Porzellanmaler

Du kannst Glas- und Porzellanmaler werden, wenn du...

  • sehr kreativ bist und gut zeichnen kannst,
  • ebenfalls handwerklich begabt bist,
  • keinen Bürojob ausüben möchtest.

Die Ausbildung zum Glas- und Porzellanmaler kommt nicht infrage, wenn du...

  • eine unordentliche Handschrift hast,
  • Probleme bei feinmotorischen Aufgaben hast,
  • eher etwas tollpatschig bist.

1. Ausbildungsjahr zum Glas- und Porzellanmaler:

Deine Ausbildung zum Glas- und Porzellanmaler beginnt mit einer Einführung in die Werkstoffe: ihre Arten, Eigenschaften, Verwendung und Verarbeitung. Du wirst zudem in die Farb- und Formgestaltung eingeführt und lernst die Grundlagen der Bau- und Kunstgeschichte sowie der verschiedenen Stilarten. Auch darfst du deine ersten Entwürfe, Ornamente und Figuren anfertigen. Das Freihandzeichnen ist ein wichtiger Aspekt in deinem Beruf!

2. Ausbildungsjahr zum Glas- und Porzellanmaler:

Neben dem Zeichnen lernst du nun verschiedene Schriftzeichen und Schriftarten kennen. Dir wird gezeigt, wie du Maß nimmst und die Maße und Formen von Modellen überträgst. Du stellst Schablonen her und lernst den Umgang mit den verschiedenen Werkzeugen. Und natürlich darfst du Glas, Porzellan, Ton und Feinkeramik bemalen und dabei verschiedene Techniken anwenden. Auch werden dir verschiedene Druckverfahren beigebracht. Vor dem Ende des zweiten Jahres steht die Zwischenprüfung an.

3. Ausbildungsjahr zum Glas- und Porzellanmaler:

Nun hast du die Ausbildung zum Glas- und Porzellanmaler fast abgeschlossen. Im letzten Jahr wird dir gezeigt, wie du Farben und Metalle einbrennst und wie aufgeschmolzene Edelmetalle poliert und graviert werden. Du kannst nun Keramikfarben und Edelmetallzubereitungen erkennen und beurteilen. Nachdem du deine Kenntnisse aus den Vorjahren vertieft hast, steht dem erfolgreichen Bestehen der Abschlussprüfung nichts mehr im Weg!

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