Ausbildung zum
Graveur


Dauer: 3 Jahre Empf. Abschluss: Mittlere Reife Arbeitszeit: Standard-Arbeitszeit

Was macht man als Graveur?

Verziere Gegenstände mit wunderschönen Gravuren!

Inhaltsverzeichnis


Kurzbeschreibung Berufsbild zum Graveur

Der Name auf einem Pokal, ein romantischer Spruch auf dem Ehering – als Graveur kannst du deine Kunden mit individuellen Produkten begeistern! Du setzt die Wünsche deiner Kunden exakt um. So sorgst du dafür, dass sie sich selbst oder ihren Liebsten eine Freude machen können.

Für diesen Beruf solltest du schon in der Schule Spaß im Kunstunterricht haben. Es ist ebenfalls wichtig, dass du das technische Zeichnen gut beherrschen kannst und handwerklich begabt bist. Kannst du dich über mehrere Stunden gut konzentrieren? Bist du bereit, mit verschiedenen Werkzeugen und Maschinen zu arbeiten? Kannst du leicht mit Menschen umgehen und gibst du gerne Tipps? Dann ist die Ausbildung zum Graveur perfekt für dich!

Während deiner dreijährigen Ausbildung erhältst du alle Grundkenntnisse, damit du später verschiedene Graviertechniken anwenden kannst. Du solltest dabei viel Sitzfleisch mitbringen: Den Großteil deiner Arbeitszeit verbringst du nämlich im Sitzen.

Hast du deine Gesellenprüfung bestanden, winkt dir ein Einstiegsgehalt von 1.470 bis 1.500 Euro. Mit einigen Jahren Berufserfahrung kannst du dich allerdings zum Graveurmeister weiterbilden – dann verdienst du mehr und übernimmst Führungsaufgaben! Du hast auch die Möglichkeit, ein Studium zu beginnen. Der Studiengang Schmuckdesign ist dabei optimal für dich.

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Graveur

Ausbildungsdauer 3 Jahre
Gehalt 1. Jahr: 680 Euro
2. Jahr: 710 Euro
3. Jahr: 760 Euro
Empfohlener Schulabschluss Mittlere Reife
Ausbildungsorte in handwerklichen Gravierbetrieben; in Werkstätten
Arbeitszeiten Standard-Arbeitszeit
Chancen - Weiterbildung zum Graveurmeister, zum staatlich geprüften Techniker Fachrichtung Feinwerktechnik;
- Studium im Bereich Schmuckdesign;
Besonderes - sehr präzise Arbeit;
- in lauter Umgebung;
Infos zur Ausbildung zum Graveur
Wieviel verdient man in der Ausbildung zum Graveur?
Finde eine Ausbildung zum Graveur

Du kannst Graveur werden, wenn du...

  • in der Schule gute Noten in Kunst hattest,
  • über handwerkliches Geschick verfügst,
  • einen Sinn für Ästhetik hast,
  • schon immer gern gezeichnet hast.

Die Ausbildung zum Graveur kommt nicht infrage, wenn du...

  • ungeduldig und schnell unkonzentriert bist,
  • keine Lust auf die Arbeit mit Maschinen hast,
  • nicht direkt mit deinen Kunden arbeiten möchtest.

1. Ausbildungsjahr zum Graveur:

Zu Beginn deiner Ausbildung als Graveur wirst du erst einmal deine Arbeitsunterlagen erstellen und anwenden. Du lernst, wie du deine Arbeit organisierst und die Ergebnisse beurteilst. Dir wird zudem beigebracht, welche Werk- und Hilfsstoffe es gibt und wie du diese benutzt. Prüfen und Messen sowie das Warten der Betriebsmittel gehören ebenfalls zum Lehrplan. In der Berufsschule lernst du außerdem, wie du Prüf- und Fertigungstechnik anwendest. Auch wirst du in die Grundlagen der zeichnerischen Darstellung eingeführt.

2. Ausbildungsjahr zum Graveur:

Im zweiten Lehrjahr darfst du bereits spanen und trennen sowie umformen. Du fertigst Skizzen an und setzt diese um. Dabei stellst du Werkzeuge und Stempel her. Du lernst zusätzlich, verschiedene Arten von Gravuren auszuführen. Schließlich darfst du bereits Beschilderungen herstellen. Bevor das zweite Jahr vorbei ist, legst du deine Zwischenprüfung ab.

3. Ausbildungsjahr zum Graveur:

Das letzte Ausbildungsjahr hilft dir, deine Kenntnisse aus den ersten beiden Jahren zu vertiefen. Zusätzlich lernst du, die Gravierfräsmaschinen zu programmieren und zu bedienen. In der Berufsschule wird dir außerdem beigebracht, wie du Entwürfe anfertigst und anwendest. Du lernst, Präge- und Stempelwerkzeuge mithilfe von Maschinen herzustellen. Darüber hinaus erfährst du, wie du Gravuren in Metall sowie Nichtmetall anfertigst. Am Ende des Jahres legst du schließlich deine Gesellenprüfung ab.

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