Ausbildung zum
Holzbearbeitungsmechaniker


Dauer: 3 Jahre Empf. Abschluss: Hauptschulabschluss Arbeitszeit: Standard-Arbeitszeit

Was macht man als Holzbearbeitungsmechaniker?

Bereite Holz für die Bau- und Möbelindustrie vor!

Inhaltsverzeichnis


Kurzbeschreibung Berufsbild zum Holzbearbeitungsmechaniker

Möchten Möbelhersteller Holz verarbeiten, benötigen sie dafür passende Platten und Bretter. Hier kommst du ins Spiel! Als Holzbearbeitungsmechaniker bearbeitest du den Rohstoff. Du vermisst das Holz und teilst es ein. Mithilfe von Handwerkzeugen und Maschinen bearbeitest du es schließlich soweit, dass es für die Weiterverarbeitung verwendet werden kann.

Hat dich die Arbeit mit Holz schon immer fasziniert? Packst du gern mit an und bist du teamfähig? Besitzt du technisches Verständnis und bringst du Grundkenntnisse aus Mathe sowie Werken mit? Hast du außerdem einen ausgeprägten Ordnungssinn, könnte die Ausbildung zum Holzbearbeitungsmechaniker perfekt für dich sein!

Die dreijährige Lehre schließt du mit einer Abschlussprüfung ab. Mit einigen Jahren Erfahrung kannst du schließlich ein Gehalt von 2.548 – 2.787 Euro erwarten. Um deinen Verdienst aufzubessern, kannst du dich später weiterbilden. Werde zum Beispiel Industriemeister oder Sägewerksmeister! Oder aber du bildest dich zum Techniker der Fachrichtung Holztechnik weiter. Auch Ausbilder kannst du werden – dann bist du in deinem Beruf selbst für die Azubis verantwortlich.

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Holzbearbeitungsmechaniker

Ausbildungsdauer 3 Jahre
Gehalt 1. Jahr: 621 – 736 Euro
2. Jahr: 664 – 785 Euro
3. Jahr: 708 – 852 Euro
Empfohlener Schulabschluss Hauptschulabschluss
Ausbildungsorte In Industriebetrieben, in Werkhallen, in überdachten Arbeitsräumen, im Freien
Arbeitszeiten Standard-Arbeitszeit
Chancen Weiterbildung zum Sägewerksmeister, zum Industriemeister der Holzbearbeitung, zum Techniker Fachrichtung Holztechnik, zum Ausbilder
Studium der Holztechnik
Besonderes Arbeit mit schweren Maschinen
vielseitige Einsatzmöglichkeiten
Infos zur Ausbildung zum Holzbearbeitungsmechaniker
Wieviel verdient man in der Ausbildung zum Holzbearbeitungsmechaniker?
Finde eine Ausbildung zum Holzbearbeitungsmechaniker

Du kannst Holzbearbeitungsmechaniker werden, wenn du...

  • dich für die Arbeit mit Holz interessierst,
  • technisches Verständnis besitzt,
  • gern in einem Team arbeitest,
  • gut zupacken kannst.

Die Ausbildung zum Holzbearbeitungsmechaniker kommt nicht infrage, wenn du...

  • täglich in einem Büro sitzen möchtest,
  • nicht viel mit Mathe und Werken anfangen kannst,
  • körperlich nicht belastbar bist,
  • keinen Sinn für Ordnung und Sorgfalt hast.

1. Ausbildungsjahr zum Holzbearbeitungsmechaniker:

Im ersten Jahr deiner Ausbildung zum Holzbearbeitungsmechaniker lernst du, das richtige Holz für deine Produktion auszuwählen. Dir wird beigebracht, wie du einfache Holzobjekte herstellst. Auch erfährst du, wie du Holz natürlich trocknest und deine Werkzeuge schärfst. Im Ausbildungsbetrieb lernst du den typischen Arbeitsalltag kennen. Du planst deine Arbeit und bist in einem Team tätig. Hier wird dir erklärt, wie du Messungen durchführst und die verschiedenen Maschinen bedienst.

2. Ausbildungsjahr zum Holzbearbeitungsmechaniker:

Im zweiten Ausbildungsjahr wirst du bereits Hobelware und Schnittholz herstellen. Außerdem lernst du, Schutzmaßnahmen durchzuführen. Du fertigst Leimholzerzeugnisse sowie Holzwerkstoffe an. Schließlich wird dir beigebracht, Holzprodukte zu sortieren und zu vermessen. Im Ausbildungsbetrieb wird dir zusätzlich beigebracht, wie du die Maschinen einrichtest und wie du Holz transportierst. Du lagerst Produkte und versendest sie schließlich. Bevor der 18. Monat endet, legst du deine Zwischenprüfung ab.

3. Ausbildungsjahr zum Holzbearbeitungsmechaniker:

Im letzten Lehrjahr lernst du, Rundholz einzuteilen und den Einsatz der Rohmaterialien zu verbessern. Du setzt Werkzeuge instand und bestückst sie. Darüber hinaus wird dir erklärt, wie du Holz technisch trocknest und spezielle Produkte anfertigst. Im Ausbildungsbetrieb überwachst du die Produktion. Zusätzlich wirst du in einem speziellen Bereich unterrichtet, den du dir selbst ausgesucht hast. Ist das dritte Jahr beendet, steht deine Abschlussprüfung an.

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