Ausbildung zum
Holzspielzeugmacher


Wie lange dauert die Ausbildung:

3 Jahre

Welchen Abschluss brauchst du:

Hauptschulabschluss

Wann arbeitest du:

Standard-Arbeitszeit

Was macht man als Holzspielzeugmacher?

Bereite Kindern mit deinem Holzspielzeug eine Freude!

Inhaltsverzeichnis


Wie sieht dein Alltag als Holzspielzeugmacher aus?

Aus Holzklötzen hohe Türme bauen, mit Holzfiguren Fantasiewelten aufleben lassen – das kennst du sicher aus deiner eigenen Kindheit. Die kreativen Holzfiguren wurden wahrscheinlich von einem Holzspielzeugmacher erschaffen. Hast du dir dein inneres Kind erhalten, bist handwerklich begabt und willst deine Kreativität in einem handwerklichen Beruf ausleben? Dann solltest du dir die Ausbildung zum Holzspielzeugmacher genauer anschauen!

In deiner dreijährigen Ausbildung lernst du, wie du Kinderaugen mit deinem angefertigten Spielzeug zum Strahlen bringst. In dieser Zeit wird dir beigebracht, wie du Holz millimetergenau zurechtsägst, es schnitzt, feilst und abschleifst. Damit sich zarte Kinderhände nicht dran verletzten, muss das Holz nämlich eine absolut glatte Oberfläche haben. Anschließend kommt Farbe ins Spiel und du verzierst dein Holzspielzeug mit buntem Dekor in ungiftigen Farben.

Bei der Endkontrolle ist dann höchste Sorgfalt gefragt, denn jedes Teil muss den strengen Spielzeugrichtlinien der Europäischen Union entsprechen. Meist arbeitest du nach Entwürfen, die du eventuell selbst nach Kundenwunsch anfertigst. Künstlerische Begabung ist allein schon aufgrund der Gestaltung des Spielzeugs ein Muss. Handwerklich geschickt solltest du ebenfalls sein und Mehrkenntnisse sind zusätzlich hilfreich.

Nach der Ausbildung verdienst du zwischen 1.900 und 2.200 Euro. Es bieten sich verschiedene Anpassungsausbildungen im Bereich Holzverarbeitung oder Produktgestaltung an oder du machst den Holzspielzeugmachermeister!

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Holzspielzeugmacher

  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre
  • Gehalt: 1. Jahr: 420 – 830 Euro, 2. Jahr: 450 – 866 Euro, 3. Jahr: 481 – 907 Euro,
  • Empfohlener Schulabschluss: Hauptschulabschluss
  • Ausbildungsorte: in Holzspielzeugmacherwerkstätten, in Betrieben der Spielzeugindustrie, in Werkstätten für Menschen mit Behinderung, in Werkhallen und Werkstätten
  • Arbeitszeiten: Standard-Arbeitszeit
  • Chancen: Weiterbildung zum Holzspielzeugmachermeister, Industriemeister, Techniker
    Anpassungsweiterbildungen im Bereich Holzverarbeitung oder Produktgestaltung
    Studium Holztechnik
  • Besonderheiten: traditioneller handwerklicher Beruf
    in Industrie und Handwerk
Ausbildung  Holzspielzeugmacher
Wieviel verdient man in der Ausbildung  Holzspielzeugmacher?
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Du kannst Holzspielzeugmacher werden, wenn du...

  • handwerklich und künstlerisch begabt bist,
  • dich in deinem Job kreativ ausleben willst,
  • Kinderaugen zum Strahlen bringen willst.

Die Ausbildung zum Holzspielzeugmacher kommt nicht infrage, wenn du...

  • Probleme mit Lärm und Staub hast,
  • feinmotorisch nicht sehr begabt bist,
  • lieber im Büro sitzt.

1. Ausbildungsjahr zum Holzspielzeugmacher:

Kreativ wird es im ersten Lehrjahr, wenn du bereits erste Skizzen und Zeichnungen anfertigen und Gestaltungsprinzipien anwenden musst. Darüber hinaus lernst du die Beschaffenheit und Eigenschaften von Holz und Holzwerkstoffen kennen. Zusätzlich wird dir gezeigt, wie du diese bearbeitest. In der Berufsschule stehen Fächer wie technische Mathematik, Schnitzen und Spanen sowie Grundlagen des Zeichnens auf dem Stundenplan.

2. Ausbildungsjahr zum Holzspielzeugmacher:

Als Holzspielzeugmacher musst du natürlich deine Werkzeuge genau kennen und diese instand halten können. Bei deinen fertigen Werkstücken prüfst und behandelst du die Oberflächen. Du lernst, wie du deine Werkstücke durch Spanen, Schnitzen und Malen verschönern kannst und Teile montierst. In der Berufsschule werden die Holzbearbeitungsmaschinen näher gebracht, du musst Entwurfszeichnungen erstellen und wirst über verschiedene Holzverbindungen aufgeklärt. Vor dem Ende des zweiten Jahres legst du eine Zwischenprüfung ab.

3. Ausbildungsjahr zum Holzspielzeugmacher:

In deinem letzten Jahr zum Holzspielzeugmacher wiederholst und vertiefst du deine Kenntnisse aus den Jahren zuvor. Du lernst, wie du deine Erzeugnisse prüfst und verpackst. In der Berufsschule lernst du Ergänzungswerkstoffe kennen. Zum Ende des dritten Jahres steht dann die Abschlussprüfung an.

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