Ausbildung zum
Keramiker


Wie lange dauert die Ausbildung?

3 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich

Welchen Abschluss brauchst du?

Mittlere Reife

Wann arbeitest du?

Standard-Arbeitszeit

Was macht man als Keramiker?

Stelle Kunst- und Gebrauchsgegenstände aus Keramik her!

Inhaltsverzeichnis


Verdienst als Keramiker

1. Lehrjahr

280 Euro

2. Lehrjahr

325 Euro

3. Lehrjahr

500 Euro

Wie sieht dein Alltag als Keramiker aus?

Als Kind hast du schon gerne im Sandkasten mit deinen Hände fantasievolle Gebäude geformt, in der Schule kannst du deine Fertigkeiten im Werkunterricht unter Beweis stellen. Für dich ist klar, dass du einen Beruf ausüben willst, bei dem es auf Handarbeit und Fingerfertigkeit ankommt. Deshalb solltest du dir die Ausbildung zum Keramiker genauer anschauen!

Keramiker ist ein dreijähriger Ausbildungsberuf, den du entweder im Handwerk oder in der Industrie erlernen kannst. Je nach Betrieb wirst du Baumaterialien aus Keramik herstellen, wie etwa Wand- und Bodenfliesen, oder du fertigst Kunst- und Gebrauchskeramik wie Tassen, Vasen oder Kunstgegenstände.

Entweder setzt du dabei einen Kundenwunsch um oder du fertigst Skizzen mit eigenen Ideen an. Die Tonmasse bearbeitest du mit den Händen an Töpferscheiben oder du gießt die Masse in vorgefertigte Tonformen. Anschließend verzierst du den Keramikgegenstand mit Ornamenten und Mustern. Zum Abschluss kommt der Rohling in den Brennofen. Oftmals wird danach Farbe aufgetragen. Hier ist also gestalterisches Talent gefragt!

Hast du die Ausbildung beendet, kannst du um die 2.100 Euro im Monat verdienen, im Handwerk kann dein Verdienst allerdings niedriger ausfallen. Möchtest du höher hinaus? Dann kannst du eine Weiterbildung zum Keramikermeister oder Techniker in der Fachrichtung Keramiktechnik machen.

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Keramiker

  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich
  • Gehalt: 1. Jahr: 280 Euro, 2. Jahr: 325 Euro, 3. Jahr: 500 Euro,
  • Empfohlener Schulabschluss: Mittlere Reife
  • Ausbildungsorte: in Klein- und Mittelbetrieben des Keramikerhandwerks, in Einrichtungen des Sozialwesens mit eigener Töpferwerkstatt, in Werkstätten
  • Arbeitszeiten: Standard-Arbeitszeit
  • Chancen: Weiterbildung zum Keramikermeister, Techniker Fachrichtung Keramiktechnik
    Studium Keramik und Glas
  • Besonderheiten: traditioneller Handwerksberuf
    Berufsschulunterricht länderübergreifend
Ausbildung  Keramiker
Wieviel verdient man in der Ausbildung  Keramiker?
Finde eine Ausbildung  Keramiker

Du kannst Keramiker werden, wenn du...

  • kreativ bist und ein gestalterisches Talent besitzt,
  • in deinem Job mit den Händen tätig sein möchtest,
  • dich lange auf eine Aufgabe konzentrieren kannst.

Die Ausbildung zum Keramiker kommt nicht infrage, wenn du...

  • schnell ungeduldig wirst und nicht sorgfältig arbeitest,
  • einen Bürojob bevorzugst,
  • kein Gespür für Formen und Farben hast.

1. Ausbildungsjahr zum Keramiker:

Schon in deinem ersten Jahr der Ausbildung lernst du, wie du Entwürfe anfertigst und umsetzt. Dir wird gezeigt, wie keramische Massen aufbereitet und Rohlinge hergestellt werden. Wie Suspensionen, also Mischungen aus verschiedenen Stoffen, hergestellt werden, erfährst du ebenfalls. In der Berufsschule präsentierst du deine keramischen Produkte, stellst Roh- und Hilfsstoffe für die Produktion zusammen und formst Arbeitsmassen.

2. Ausbildungsjahr zum Keramiker:

Nun wirst du die Oberflächen deiner keramischen Produkte bearbeiten und gestalten sowie die fertigen Erzeugnisse anschließend trocknen und brennen. Zum Abschluss führst du eine Produktkontrolle durch. Die Theorie dazu wird dir in der Berufsschule beigebracht. Hier wirst du außerdem komplexe Formen entwerfen sowie herstellen. Am Ende des Jahres steht die Zwischenprüfung an.

3. Ausbildungsjahr zum Keramiker:

Nun wirst du die Oberflächen deiner keramischen Produkte bearbeiten und gestalten sowie die fertigen Erzeugnisse anschließend trocknen und brennen. Zum Abschluss führst du eine Produktkontrolle durch. Die Theorie dazu wird dir in der Berufsschule beigebracht. Hier wirst du außerdem komplexe Formen entwerfen sowie herstellen. Am Ende des Jahres steht die Zwischenprüfung an.

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