Ausbildung zum
Manufakturporzellanmaler


Wie lange dauert die Ausbildung:

3 Jahre

Welchen Abschluss brauchst du:

Hauptschulabschluss

Wann arbeitest du:

Standard-Arbeitszeit

Was macht man als Manufakturporzellanmaler?

Bemale Porzellan oder Glas und schaffe einzigartige Kunstwerke!

Inhaltsverzeichnis


Wie sieht dein Alltag als Manufakturporzellanmaler aus?

Sicher bist du schon einmal auf verziertes Porzellan gestoßen – sei es das wertvolle Geschirr deiner Großmutter oder hippe Tasse in einem angesagten Café. Detailliert bemalte Porzellangeschirre versetzen jeden ins Staunen, denn sie sind das Ergebnis leidenschaftlicher Handarbeit. Der Künstler dahinter? Der Manufakturporzellanmaler!

Als Manufakturporzellanmaler gehören Glas und Porzellan zu deinen täglichen Werkstoffen. Daraus zauberst du buntes Geschirr und bringst Farbe in jede Küche! Allerdings malst du nicht nur Motive und Muster per Hand, sondern kannst nach deiner Ausbildung auch Gläser selbst brennen. Dementsprechend sind Glas- oder Porzellanmanufakturen ebenso mögliche Arbeitsplätze für dich wie Töpfereien oder Keramikwerkstätten.

Wenn du kreativ sowie handwerklich begabt bist und außerdem viel Fingerspitzengefühl besitzt, könnte eine Ausbildung zum Manufakturporzellanmaler genau der richtige Karriereweg für dich sein! Nach deinen drei Lehrjahren erwartet dich ein Einstiegsgehalt von 2.011 bis 2.124 Euro. Anschließend kannst du dich zum Glas- und Porzellanmalermeister weiterbilden. Auch eine Weiterbildung zum Keramikgestalter ist möglich. Außerdem kannst du mit entsprechendem Schulabschluss Keramik- und Glastechnik studieren. In jedem Fall ebnen dir diese Weiterbildungen den Weg in die Selbstständigkeit.

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Manufakturporzellanmaler

  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre
  • Gehalt: 1. Jahr: 500 – 670 Euro, 2. Jahr: 600 – 725 Euro, 3. Jahr: 700 – 770 Euro,
  • Empfohlener Schulabschluss: Hauptschulabschluss
  • Ausbildungsorte: in Betrieben der Glas- und Porzellanherstellung, Werkstätten und -hallen
  • Arbeitszeiten: Standard-Arbeitszeit
  • Chancen: Weiterbildung zum Keramikgestalter
    Meisterprüfung zum Glas und Porzellanmalermeister
    Selbstständigkeit
  • Besonderheiten: wenig freie Ausbildungsplätze
    kein eigenständiger Rahmenlehrplan in der Berufsschule
Ausbildung  Manufakturporzellanmaler
Wieviel verdient man in der Ausbildung  Manufakturporzellanmaler?
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Du kannst Manufakturporzellanmaler werden, wenn du...

  • dich im Beruf kreativ ausleben möchtest,
  • handwerklich und künstlerisch begabt bist,
  • zeichnerisches Talent besitzt,
  • über lange Zeit konzentriert arbeiten kannst.

Die Ausbildung zum Manufakturporzellanmaler kommt nicht infrage, wenn du...

  • eher ungeschickt bist,
  • keine kreative Ader besitzt,
  • lieber im Büro arbeitest,
  • schnell die Geduld verlierst.

1. Ausbildungsjahr zum Manufakturporzellanmaler:

Für die Ausbildung zum Manufakturporzellanmaler ist durch das Kultusministerium kein eigenständiger Rahmenlehrplan beschlossen worden. Innerhalb deiner drei Lehrjahre können dir die Inhalte außerdem je nach Betrieb in unterschiedlicher Reihenfolge vermittelt werden. Los geht es jedoch meistens mit dem Kennenlernen der verschiedenen Werkstoffe. Du erhältst außerdem Einblicke in die Bau- und Kunstgeschichte, lernst die Grundlagen der Farb- und Formgestaltung und wirst erste Werkzeichnungen anfertigen.

2. Ausbildungsjahr zum Manufakturporzellanmaler:

Im zweiten Teil deiner Ausbildung wirst du in das Freihandzeichnen eingeführt, erlernst das Schablonenschneiden und bemalst deine ersten Gläser, Ton- und Porzellanprodukte. Außerdem wirst du darin geschult, die Werkstücke je nach Material richtig zu lagern und zu verpacken. Für gewöhnlich erwartet dich dann vor Abschluss des zweiten Lehrjahres die Zwischenprüfung.

3. Ausbildungsjahr zum Manufakturporzellanmaler:

Anschließend wirst du Farben und Metalle einbrennen sowie aufgeschmolzene Edelmetalle polieren und gravieren. Zum Ende der Ausbildung wirst du dann ein echter Experte bezüglich der Edelmetallzubereitung sein. Dabei wirst du auch sämtliche Keramikfarben kennen und beurteilen können. Die Abschlussprüfung schaffst du so ohne Probleme!

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