Ausbildung zum
Modenäher


Wie lange dauert die Ausbildung:

2 Jahre

Welchen Abschluss brauchst du:

Hauptschulabschluss

Wann arbeitest du:

Standard-Arbeitszeit

Was macht man als Modenäher?

Fertige Bekleidung und Textilien aller Art an!

Inhaltsverzeichnis


Wie sieht dein Alltag als Modenäher aus?

Hosen ändern, Kleider nähen, Stoffe für Tischdecken zuschneiden, Blusen schneidern, bügeln – noch nicht den Faden verloren? Dann könnte die Ausbildung zum Modenäher für dich ein Karriereweg nach Maß sein. Du arbeitest mit verschiedenen Stoffstücken und stellst Mode- und Textilartikel aller Art her!

Als Modenäher bist du in vielen Bereichen gefragt. Du kannst in der Änderungsschneiderei arbeiten und die Kleidungsstücke deiner Kunden nach Wunsch anpassen. In der Modeproduktion stellst du dagegen selbst Kleider, Hemden oder andere Kleidungsstücke her und arbeitest dabei sowohl mit der Nähmaschine als auch mit computergestützten Geräten. Meistens bist du dann für einen Teilschritt in der Produktionskette zuständig und musst beispielsweise die Knöpfe an einem Sommerkleid anbringen.

Ebenfalls kann eine Bügelei zu deinem späteren Arbeitsplatz werden. Hier bügelst du nicht nur Kleidungsstücke, sondern bringst sie auch durch die Anwendung von Dampftechnik oder mit Druck- und Pressmaschinen in Form. In jedem Fall solltest du bereits Erfahrungen mit einer Nähmaschine haben und ein großes Interesse für Mode und andere Textilprodukte mitbringen. Dann steht deiner Ausbildung zum Modenäher nichts mehr im Wege!

Nach zwei Jahren hast du die Ausbildung bereits in der Tasche und kannst mit einem Einstiegsgehalt von 1.500 bis 1.800 Euro rechnen. Mit einer Ausbildungsverlängerung um ein Jahr kannst du dir nahtlos den Abschluss als Modeschneider vorknöpfen und danach verantwortungsvollere Aufgaben übernehmen. Auch die Weiterbildung zum Industriemeister in der Fachrichtung Textilwirtschaft oder zum Techniker in der Fachrichtung Bekleidungstechnik ermöglicht dir später Führungspositionen.

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Modenäher

  • Ausbildungsdauer: 2 Jahre
  • Gehalt: 1. Jahr: 699 – 845 Euro, 2. Jahr: 750 – 900 Euro,
  • Empfohlener Schulabschluss: Hauptschulabschluss
  • Ausbildungsorte: Betriebe der Textil- und Bekleidungsindustrie, Werkstätten
  • Arbeitszeiten: Standard-Arbeitszeit
  • Chancen: Ausbildungsverlängerung zum Modeschneider
    Weiterbildung zum Industriemeister in der Fachrichtung Textilwirtschaft oder zum Techniker in der Fachrichtung Bekleidungstechnik
    Studium des Textilmanagements, der Textiltechnik oder des Textildesigns
  • Besonderheiten: Ausbildung lässt sich um ein Jahr mit Abschluss als Modeschneider verlängern
Ausbildung  Modenäher
Wieviel verdient man in der Ausbildung  Modenäher?
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Du kannst Modenäher werden, wenn du...

  • großes Interesse an Mode und Textilprodukten hast,
  • bereits Erfahrung mit der Nähmaschine besitzt,
  • handwerklich geschickt bist,
  • konzentriert und sorgfältig arbeiten kannst.

Die Ausbildung zum Modenäher kommt nicht infrage, wenn du...

  • mit Mode nichts am Hut hast,
  • nicht nähen kannst und es nicht lernen willst,
  • kein Teamplayer bist,
  • einen Bürojob bevorzugst.

1. Ausbildungsjahr zum Modenäher:

Bereits im ersten Lehrjahr wirst du in alle Grundlagen deines Jobs eingeführt. Auf dem Plan stehen das Erstellen und Anwenden von technischen Unterlagen. Ebenso schneidest du Werk- und Hilfsstoffe zu, wirst Bügelarten erlernen und in verschiedene Nähtechniken eingeführt. Parallel dazu geht es in der Berufsschule darum, Werk- und Hilfsstoffe anwendungsbezogen auszuwählen, Schnitte für einzelne Bestandteile von Textilprodukten zu erstellen und textile Erzeugnisse richtig zu bügeln. Dein bereits erlerntes Wissen stellst du dann am Anfang des zweiten Jahres bei der Zwischenprüfung unter Beweis.

2. Ausbildungsjahr zum Modenäher:

In der zweiten Hälfte deiner Ausbildung wirst du dann tiefer in die Materie eingeführt. Du lernst unterschiedliche Schweiß- und Klebetechniken kennen und wirst abgewandelte Grundschnitte herstellen. Außerdem fertigst du im Unterricht Modelle für besondere Einsatzgebiete an und erstellst selbst Schnittlagenbilder. Danach legst du dann deine Abschlussprüfung ab.

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