Ausbildung als
Modist


Wie lange dauert die Ausbildung:

3 Jahre

Welchen Abschluss brauchst du:

Mittlere Reife

Wann arbeitest du:

Standard-Arbeitszeit

Was macht man als Modist?

Fertige modische Kopfbedeckungen an!

Inhaltsverzeichnis


Wie sieht dein Alltag als Modist aus?

Hüte gehören für viele Menschen zu den wichtigsten Accessoires eines Outfits. Während der Strohhut im Sommer Schatten spendet, lässt der Herrenhut einen Anzug besonders elegant wirken. Als Modist stellst du viele verschiedene Kopfbedeckungen her – so finden deine Kunden für jeden Anlass den perfekten Hut!

Gehört das Nähen zu deinen liebsten Hobbys? Kannst du über mehrere Stunden konzentriert arbeiten? Hast du viele kreative Ideen, die du am liebsten in deinem Job ausleben möchtest? Dann ist die Ausbildung zum Modisten wie geschaffen für dich!

In der dreijährigen Ausbildung bist du sowohl in der Berufsschule als auch im Betrieb. Dabei lernst du, aus verschiedenen Materialien stilvolle Kopfbedeckungen herzustellen. Dir wird auch beigebracht, wie du mit den einzelnen Arbeitsgeräten und Hilfsstoffen umgehst.

Hast du deine Ausbildung als Modist erfolgreich beendet, steigst du häufig mit einem Gehalt von 1.470 bis 2.300 Euro ein. Möchtest du zukünftig eine höhere Position besetzen, solltest du dich weiterbilden. Wie wäre es beispielsweise mit dem Techniker der Bekleidungstechnik oder dem Meister im Modistenhandwerk? Hast du den entsprechenden Schulabschluss, kannst du auch Modedesign studieren! Dann hast du die Möglichkeit, auch andere Kleidungsstücke herzustellen.

Falls du gerne mit Textilien arbeitest, könnte dich außerdem die Ausbildung zum Änderungsschneider interessieren.

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung als Modist

  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre
  • Gehalt: 1. Jahr: 571 – 755 Euro, 2. Jahr: 645 – 815 Euro, 3. Jahr: 736 – 930 Euro,
  • Empfohlener Schulabschluss: Mittlere Reife
  • Ausbildungsorte: in Betrieben der handwerklichen Hutherstellung, in Werkstätten, in Werkhallen, in Ateliers
  • Arbeitszeiten: Standard-Arbeitszeit
  • Chancen: Weiterbildung zum Techniker der Bekleidungstechnik, zum Meister im Modistenhandwerk
    Studium im Bereich Modedesign
  • Besonderheiten: sehr kreativer Job, der handwerkliches Geschick erfordert
Ausbildung  Modist
Wieviel verdient man in der Ausbildung  Modist?
Finde eine Ausbildung  Modist

Du kannst Modist werden, wenn du...

  • leidenschaftlich gern nähst,
  • in deinem Job gern deine eigenen Produkte sehen willst,
  • kreativ und voller Ideen bist,
  • exakt und sorgfältig arbeiten kannst.

Die Ausbildung als Modist kommt nicht infrage, wenn du...

  • kein zeichnerisches Talent besitzt,
  • schon in der Schule nicht viel mit Werken und Mathe anfangen konntest,
  • noch nie eine Nähmaschine benutzt hast,
  • schnell die Geduld verlierst.

1. Ausbildungsjahr als Modist:

Am Anfang deiner Ausbildung erhältst du deine berufliche Grundbildung. Du lernst, Arbeitsabläufe zu planen und vorzubereiten. Dir wird zudem beigebracht, wie du mit den Kunden umgehst und die Arbeitsgeräte handhabst. Du lernst die einzelnen Werkstoffe kennen und erfährst, wann du welchen Stoff auswählst. Zusätzlich darfst du schon Entwürfe entwickeln. Am Ende des ersten Jahres weißt du bereits, wie du Filz- und Strohhüte sowie andere Kopfbedeckungen herstellst. Dabei kannst du schließlich auch die einzelnen Kopfbedeckungen ausgestalten.

2. Ausbildungsjahr als Modist:

Im zweiten Ausbildungsjahr lernst du, Unterformen herzustellen. Auch wird dir beigebracht, wie du Kopfbedeckungen kopierst. In der Berufsschule erhältst du das theoretische Wissen dazu. Darüber hinaus wird dir erklärt, wie du genähte Kopfbedeckungen ausarbeitest. Außerdem lernst du, Kopfbedeckungen aus speziellen Materialien herzustellen. Bevor das zweite Jahr deiner Ausbildung zum Modisten endet, steht deine Zwischenprüfung an.

3. Ausbildungsjahr als Modist:

Im dritten Lehrjahr wirst du Kopfbedeckungen aufarbeiten und ändern. Du lernst außerdem, die Hüte nach Modell- und Bildvorlage herzustellen. Schließlich darfst du selbst Kopfbedeckungen entwickeln und besondere Hüte gestalten. Du legst deine Abschlussprüfung am Ende des Jahres ab. Danach kannst du dich Modist nennen!

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