Ausbildung als
Technischer Produktdesigner


Dauer: 3,5 Jahre Empf. Abschluss: Abitur / Allgemeine Hochschulreife Arbeitszeit: Standard-Arbeitszeit

Was macht man als Technischer Produktdesigner?

Designe Maschinen, Anlagen und Gebrauchsgegenstände!

Inhaltsverzeichnis


Kurzbeschreibung Berufsbild als Technischer Produktdesigner

Dass deine Jeans so gut sitzt, hast du einem Modedesigner zu verdanken. Doch auch alle anderen Gebrauchsgegenstände und Maschinen um uns herum haben ihr unverwechselbares Aussehen von einem Designer erhalten. Genau dafür sind Technische Produktdesigner da. Sie sorgen dafür, dass selbst technische Geräte schön aussehen und dazu noch funktional sind.

Den Beruf des Technischen Produktdesigners kannst du in einer dreieinhalbjährigen Ausbildung erlernen. Du hast dabei die Wahl zwischen zwei Fachrichtungen: Produktgestaltung und -konzeption sowie Maschinen- und Anlagenkonstruktion. Im Bereich Produktgestaltung und -konzeption entwickelst du Produkte und Datenmodelle. Du wählst für diese die passenden Werkstoffe und Montagetechniken aus, kalkulierst die Kosten und wägst die technischen Möglichkeiten ab.

Dagegen bist du im Bereich Maschinen- und Anlagenkonstruktion für das Konzipieren von 3-D-Modellen und –Bauteilen zuständig. Du fertigst auf Grundlage von Steuerungs- und Elektrotechnik entsprechende Vorlagen für Fahrzeuge, Maschinen und Anlagen. In beiden Bereichen wirst du viel Zeit am PC verbringen, denn die Designs erstellst du mit spezieller Software. Mathekenntnisse sind besonders wichtig, da du Rechnungen zu Volumen, Flächen und Winkeln aufstellen musst. Kreativität ist ebenfalls wichtig, wenn es um die Realisierung neuer Ideen geht.

Hast du die Ausbildung abgeschlossen, startest du mit einem Gehalt zwischen 1.700 und 2.800 Euro ins Berufsleben. Dir eröffnen sich zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten, mit denen du deine Kompetenzen erweitern kannst, beispielsweise als staatlich geprüfter Techniker, als Technischer Betriebswirt oder durch ein Studium.

Folgende Fachrichtungen gibt es:
- Produktgestaltung und -konstruktion
- Maschinen- und Anlagenkonstruktion

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung als Technischer Produktdesigner

Ausbildungsdauer 3,5 Jahre
Gehalt
Empfohlener Schulabschluss Abitur / Allgemeine Hochschulreife
Ausbildungsorte in Entwicklungs- und Konstruktionsabteilungen von Industrieunternehmen (Fahrzeug-, Flugzeug-, Möbel- und Innenausbau, Medizintechnik, Konsumgüter- und Verpackungsindustrie), in Konstruktionsbüros; Büroräumen, Designlabors, Werkstätten, Versuchslabors
Arbeitszeiten Standard-Arbeitszeit
Chancen - Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker oder Gestalter, Technischen Betriebswirt;
- Studium Konstruktionstechnik oder Maschinenbau;
Besonderes - Berufsschulunterricht teilweise länderübergreifend;
- Beruf hieß früher Technischer Zeichner;
Infos zur Ausbildung als Technischer Produktdesigner
Wieviel verdient man in der Ausbildung als Technischer Produktdesigner?
Finde eine Ausbildung als Technischer Produktdesigner

Du kannst Technischer Produktdesigner werden, wenn du...

  • ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen hast,
  • fit in Mathe und Physik bist,
  • kreativ bist und gut zeichnen kannst.

Die Ausbildung als Technischer Produktdesigner kommt nicht infrage, wenn du...

  • auf keinen Fall viel Zeit am PC verbringen willst,
  • du keinerlei technisches Verständnis hast,
  • schnell die Konzentration verlierst.

1. Ausbildungsjahr als Technischer Produktdesigner:

Zu Beginn der Ausbildung zum Technischen Produktdesigner lernst du, einfache Bauteile und Baugruppen darzustellen. Du wirst dafür erste technische Dokumente erstellen. Darüber hinaus wird dir im Berufsschulunterricht erklärt, wie du technische Systeme analysierst und erfasst. Zudem erfährst du, wie du Bauteile und Baugruppen mithilfe des Computers erstellst. Wie du Aufträge kundenorientiert ausführst, steht außerdem auf dem Lehrplan.

2. Ausbildungsjahr als Technischer Produktdesigner:

Du wirst nun Bauteile montagegerecht gestalten und erstellen, indem du Konstruktionsabläufe nach Vorgabe umsetzt. Dazu erwarten dich verschiedene Lernfelder in der Berufsschule, in denen du Bauteile aus unterschiedlichen Werkstoffen wie Kunststoff und Metall entwickeln wirst. Am Ende des zweiten Jahres legst du den ersten Teil der Abschlussprüfung ab.

3. Ausbildungsjahr als Technischer Produktdesigner:

Im dritten Jahr wirst du komplexe Bauteile und Baugruppen konstruieren sowie eigene Produkte entwerfen. In der Berufsschule wird dir parallel beigebracht, wie du 3D-Datensätze von Baugruppen unter Berücksichtigung bestimmter Verfahren und Designvorgaben erstellst.

4. Ausbildungsjahr als Technischer Produktdesigner:

Wie du 3D-Datensätze von komplexen Baugruppen aus eigenen Designideen erstellst, lernst du in deinem letzten halben Jahr. Zudem wird dir beigebracht, wie die du Produktentwicklung nach Kundenwunsch ausrichtest. Zum Ende erwartet dich die Abschlussprüfung.

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