Ausbildung zum
Eisenbahner im Betriebsdienst


Wie lange dauert die Ausbildung?

3 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich

Welchen Abschluss brauchst du?

Mittlere Reife

Wann arbeitest du?

Schichtdienst

Was macht man als Eisenbahner im Betriebsdienst?

Lenke deinen Zug in Richtung Zukunft!

Inhaltsverzeichnis


Verdienst als Eisenbahner im Betriebsdienst

1. Lehrjahr

780 Euro

2. Lehrjahr

843 Euro

3. Lehrjahr

907 Euro

Wie sieht dein Alltag als Eisenbahner im Betriebsdienst aus?

Wurdest du als Kind gefragt, was du später mal werden möchtest, kam sofort eine Antwort: „Lokomotivführer“! Und nun, einige Jahre später, hat sich an diesem Traum nichts geändert. Deine Faszination für Eisenbahnen ist immer noch ungebrochen und das Rattern der Züge ist Musik in deinen Ohren? Dann werde Eisenbahner im Betriebsdienst!

Drei Jahre dauert die Ausbildung, die sich in die Fachrichtungen Lokführer und Transport sowie Fahrweg auffächert. Als Lokführer ist es deine Aufgabe, vor der Fahrt Züge zusammenzustellen und deren Technik zu prüfen. Erst wenn alles einwandfrei funktioniert, kann die Fahrt losgehen! Allerdings musst du hierfür eng mit dem Stellwerk zusammenarbeiten. Von hieraus bekommst du grünes Licht für die Fahrt.

Entscheidest du dich für den Ausbildungsweg Fahrweg, bist du nicht im Zug anzutreffen. Dann bist du nämlich die Person in den Stellwerken und bringst von dort Züge an ihr Ziel. Du kennst Fahrpläne und -strecken auswendig, stellst Züge für den Personen- oder Güterverkehr zusammen, stellst Weichen und Signale. Kommt es zu Störungen, sorgst du dafür, dass alles reibungslos abläuft und koordinierst den Zugbetrieb neu.

In beiden Fachrichtungen erwarten dich also verantwortungsvolle Aufgaben. Hast du die Ausbildung beendet, kannst du mit einem Einstiegsgehalt von 1.800 bis 2.000 Euro rechnen. Erweitere deine Kompetenzen, indem du Weiterbildungen machst. Du kannst beispielsweise Meister für Bahnverkehr oder Techniker im Bereich Verkehrstechnik werden. Oder du studierst Verkehrsingenieurswesen, um in der Logistik arbeiten zu können.

Folgende Fachrichtungen gibt es:
Lokführer und Transport
Fahrweg

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Eisenbahner im Betriebsdienst

  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich
  • Gehalt: 1. Jahr: 780 Euro, 2. Jahr: 843 Euro, 3. Jahr: 907 Euro,
  • Empfohlener Schulabschluss: Mittlere Reife
  • Ausbildungsorte: bei Schienennetzbetreibern im Personen- und Güterverkehr, in Unternehmen zum Betrieb von Zusicherungssystemen, in Zügen oder im Büro
  • Arbeitszeiten: Schichtdienst
  • Chancen: Weiterbildung zum Meister für Bahnverkehr, Techniker im Bereich Verkehrstechnik oder zum Fachwirt für Bahnbetrieb
    Studium Verkehrsingenieurswesen
  • Besonderheiten: Arbeit auch nachts und am Wochenende
Ausbildung  Eisenbahner im Betriebsdienst
Wieviel verdient man in der Ausbildung  Eisenbahner im Betriebsdienst?
Finde eine Ausbildung  Eisenbahner im Betriebsdienst

Du kannst Eisenbahner im Betriebsdienst werden, wenn du...

  • gut organisiert und aufmerksam bist,
  • schnell auf Veränderungen reagieren und eine passende Lösung finden kannst,
  • dich für Technik und Eisenbahnen interessierst.

Die Ausbildung zum Eisenbahner im Betriebsdienst kommt nicht infrage, wenn du...

  • unorganisiert bist und Planen nicht zu deinen Stärken gehört,
  • lieber geregelte Arbeitszeiten hast,
  • dich überhaupt nicht für Technik begeistern kannst.

1. Ausbildungsjahr zum Eisenbahner im Betriebsdienst:

Zunächst wirst du in die Kommunikation im Betrieb und die verschiedenen Arbeitsabläufe eingeführt. Du lernst den Eisenbahnbetrieb kennen und dir wird gezeigt, wie du Züge bildest und Wagen prüfst. Auch lernst du, wie du deine Arbeitsergebnisse kontrollierst und beurteilst. In der Berufsschule erwartet dich die Theorie: Wie werden Fahrten im Bahnhof gesichert? Wie sieht die Infrastruktur eines Bahnbetriebes aus?

2. Ausbildungsjahr zum Eisenbahner im Betriebsdienst:

Nun darfst du schon Aufsicht am Zug halten und den Fahrdienst leiten. Du wirst in die logistischen Vorgänge und das Qualitätsmanagement eingeführt. Alles, was du im Betrieb lernst, wirst du in der Berufsschule in der Theorie wiederholen. So lernst du hier, wie Zugfahrten durchgeführt werden, wie Züge im Regelbetrieb geleitet werden und wie die Triebfahrzeuge geprüft und bedient werden. Außerdem musst du eine Zwischenprüfung bestehen.

3. Ausbildungsjahr zum Eisenbahner im Betriebsdienst:

Je nach Fachrichtung lernst du nun das Bedienen von Stellwerkseinrichtungen im Rangierbetrieb, im Regelbetrieb und bei Abweichungen des Regelbetriebs. Zudem wird dir beigebracht, welche Maßnahmen du bei gefährlichen Ereignissen ergreifen musst. Wenn du das alles kannst, wirst du die Abschlussprüfung zum Eisenbahner im Betriebsdienst ohne Schwierigkeiten bestehen!

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