Ausbildung zur
Hebamme/Entbindungspfleger


Dauer: Empf. Abschluss: Mittlere Reife Arbeitszeit: Schichtdienst

Was macht man als Hebamme/Entbindungspfleger?

Werde zum wichtigsten Ansprechpartner für Schwangere und ihre Angehörigen!

Inhaltsverzeichnis


Kurzbeschreibung Berufsbild zur Hebamme/Entbindungspfleger

Um acht Uhr morgens beginnt deine Schicht. Kurz sprichst du dich mit deinen Kollegen aus der Nachtschicht ab, dann besuchst du deine erste Patientin. Vor wenigen Tagen hat sie ihr Kind zur Welt gebracht. Du erklärst ihr, wie sie ihr Kind zukünftig stillt und kümmerst dich um ihre Belange. Anschließend besuchst du die Neugeborenenstation.

Dein Arbeitsalltag als Hebamme oder Entbindungspfleger könnte so oder ähnlich ablaufen. Da es in diesem Beruf meist sehr stressig zugeht, solltest du in jedem Fall belastbar sein. Auch darfst du kein Problem mit Babygeschrei und Blut haben. Bist du einfühlsam und kannst du deine Patienten beruhigen? Arbeitest du außerdem gern mit anderen Menschen zusammen, ist die Ausbildung zur Hebamme oder zum Entbindungspfleger die passende für dich!

Nach deiner dreijährigen Lehre kannst du Neugeborene richtig versorgen. Du weißt zudem, wie du bei einer Geburt hilfst und wie du mit deinen Patienten umgehst. Ist deine Ausbildung abgeschlossen, kannst du ein Einstiegsgehalt von 1.470 bis 1.900 Euro erwarten.

Außerdem hast du viele Weiterbildungsmöglichkeiten. Du kannst zum Beispiel die Hebammenkunde studieren und anschließend eine Führungsposition besetzen! Oder du arbeitest selbstständig als Hebamme beziehungsweise Entbindungspfleger.

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zur Hebamme/Entbindungspfleger

Ausbildungsdauer
Gehalt 1. Jahr: 1.011 Euro
2. Jahr: 1.072 Euro
3. Jahr: 1.173 Euro
Empfohlener Schulabschluss Mittlere Reife
Ausbildungsorte Berufsfachschule, in der Klinik; in Entbindungsräumen, Säuglingszimmern, Operationssälen, Patientenzimmern
Arbeitszeiten Schichtdienst
Chancen - Weiterbildung zum Fachwirt der Alten- und Krankenpflege;
- Fortbildung in der Kinderheilkunde;
- Studium der Hebammenkunde;
- Selbstständigkeit;
Besonderes - Azubis müssen mindestens 17 Jahre alt sein;
- eventuell Teilnahme an ambulanten Einsätzen;
Infos zur Ausbildung zur Hebamme/Entbindungspfleger
Wieviel verdient man in der Ausbildung zur Hebamme/Entbindungspfleger?
Finde eine Ausbildung zur Hebamme/Entbindungspfleger

Du kannst Hebamme/Entbindungspfleger werden, wenn du...

  • Medizin spannend findest,
  • hervorragend mit Menschen umgehen kannst,
  • viel Spaß am Umgang mit Menschen hast,
  • einfühlsam bist,
  • unter Lärm und Stress arbeiten kannst.

Die Ausbildung zur Hebamme/Entbindungspfleger kommt nicht infrage, wenn du...

  • schnell von Babygeschrei genervt bist,
  • ungern im Krankenhaus arbeiten willst,
  • Probleme mit Blut hast,
  • ungern auf fremde Menschen zugehst,
  • die Verantwortung einer Geburt nicht auf dich nehmen willst.

1. Ausbildungsjahr zur Hebamme/Entbindungspfleger:

Die Berufsfachschulen erhalten eine Ausbildungsverordnung: In dieser ist die Stundenverteilung auf die verschiedenen Inhalte festgelegt. Allerdings dürfen die Schulen ihre Stundenpläne selbst zusammenstellen. Es ist jedoch üblich, dass du im ersten Jahr die Grundlagen deines Berufs kennenlernst. Dazu gehören die rechtlichen Aspekte und die Gesundheitslehre. Auch lernst du alles über den menschlichen Körper und erfährst, wie Erste Hilfe funktioniert.

2. Ausbildungsjahr zur Hebamme/Entbindungspfleger:

Spätestens im zweiten Jahr deiner Ausbildung zur Hebamme oder zum Entbindungshelfer erfährst du alles über Schwangerschaften und Geburten. Zudem übst du in der Berufsfachschule, wie du bei einer Geburt hilfst. Etwa 3.000 Stunden verbringst du während deiner Ausbildung in einer Klinik. Dabei lernst du die Entbindungsabteilung kennen. Auch darfst du auf der Neugeborenenstation und der Wochenstation arbeiten.

3. Ausbildungsjahr zur Hebamme/Entbindungspfleger:

Während deiner Lehre wird dir beigebracht, wie du Schwangere betreust und wie du Säuglinge pflegst. Du lernst außerdem, Arbeitsabläufe im Krankenhaus zu organisieren und zu dokumentieren. Darüber hinaus besuchst du die Kinderklinik und die Operationssäle. Du bist schon in der Ausbildung hautnah dabei, wenn ein Neugeborenes zur Welt gebracht wird. Dabei darfst du sogar einige Aufgaben selbst übernehmen. Abgeschlossen wird die Ausbildung mit einer staatlichen Prüfung.

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