Ausbildung zum
Hörakustiker


Wie lange dauert die Ausbildung?

3 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich

Welchen Abschluss brauchst du?

Mittlere Reife

Wann arbeitest du?

Standard-Arbeitszeit

Was macht man als Hörakustiker?

Verschaffe Menschen mit Hörproblemen wieder Gehör!

Inhaltsverzeichnis


Verdienst als Hörakustiker

1. Lehrjahr

450 Euro

2. Lehrjahr

550 Euro

3. Lehrjahr

650 Euro

Wie sieht dein Alltag als Hörakustiker aus?

Unsere heutige Gesellschaft ist geprägt von Lärm: der Verkehrslärm auf der Straße, laute Produktionsanlagen in Fabriken, dröhnende Baumaschinen auf den Baustellen. Dazu hohe Lärmpegel auf Festivals, Konzerten oder im Club. Das wirkt sich auf dein Gehör aus und sorgt dafür, dass Schwerhörigkeit immer häufiger wird. Da hilft dann meist nur noch der Hörakustiker weiter.

Möchtest du selbst Menschen wieder zum Hören verhelfen, solltest du eine dreijährige Ausbildung zum Hörakustiker machen. Dabei musst du dich jeden Tag neu auf deine Kunden einstellen, die mit den unterschiedlichsten Hörproblemen zu dir kommen. Du berätst sie, führst digitale Hörtests mit ihnen durch und erklärst ihnen die Technik der Hörgeräte. Du suchst für sie das passende Hörsystem aus und stellst außerdem ein optimal sitzendendes Ohrpassstück her.

Kommt ein Kunde mit einem defekten Hörgerät zu dir, kannst du es wieder reparieren. Dabei sind handwerkliches Geschick und technisches Verständnis gefragt. Auch musst du bei der Kundenberatung Feingefühl beweisen, denn nicht immer kann deine Kunde dich gut verstehen. Kenntnisse in Biologie und Physik sind ebenfalls wichtig, denn du musst genau wissen, wie das Gehör funktioniert und aufgebaut ist.

Nach der Ausbildung verdienst du zwischen 1.500 bis 1.700 Euro. Hier muss noch nicht Schluss sein. Du kannst nämlich verschiedene Weiterbildungen machen, etwa zum Techniker oder Hörakustiker-Meister.

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Hörakustiker

  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich
  • Gehalt: 1. Jahr: 450 Euro, 2. Jahr: 550 Euro, 3. Jahr: 650 Euro,
  • Empfohlener Schulabschluss: Mittlere Reife
  • Ausbildungsorte: in Betrieben des Hörakustiker-Handwerks, bei industriellen Herstellern von Hörgeräten, in Werkstätten, im Verkaufsraum, in Akustiklabors
  • Arbeitszeiten: Standard-Arbeitszeit
  • Chancen: Weiterbildung zum HörakustikerMeister, Techniker
    Studium Hörgeräteakustik
  • Besonderheiten: Berufsschulunterricht länderübergreifend in Lübeck (Internat)
Ausbildung  Hörakustiker
Wieviel verdient man in der Ausbildung  Hörakustiker?
Finde eine Ausbildung  Hörakustiker

Du kannst Hörakustiker werden, wenn du...

  • feinmotorisch begabt bist,
  • gute Noten in Biologie und Physik hast,
  • einfühlsam und offen mit Menschen umgehst.

Die Ausbildung zum Hörakustiker kommt nicht infrage, wenn du...

  • schnell ungeduldig wirst,
  • technisch völlig unbegabt bist,
  • lieber ohne Kundenkontakt arbeitest.

1. Ausbildungsjahr zum Hörakustiker:

Schon im ersten Jahr wird dir gezeigt, wie du deine Arbeit organisierst und planst. Du lernst das Lesen und Anwenden von Fachunterlagen und wirst in die EDV sowie den Datenschutz eingeführt. Dich erwarten kaufmännischen Aufgaben wie das Verkaufen von Dienstleistungen und Waren sowie das Ausführen von Verwaltungsaufgaben. Medizinische Aspekte wie Anatomie der Hör- und Sprechorgane sowie die Grundlagen der Psychoakustik und Akustik erwarten dich ebenfalls. In der Berufsschule musst du Hör- und Sprechtests durchführen und die Ergebnisse auswerten.

2. Ausbildungsjahr zum Hörakustiker:

Nun darfst du bereits Patienten beraten und betreuen. Du ermittelst ihre akustischen Kenndaten, stellst Abformungen ihres Ohrs her und fertigst daraus Otoplastiken. Diese montierst du dann mit dem Hörsystem. Auch zeigst du den Patienten, wie sie ihr Hörsystem benutzen und reparierst kaputte Hörsysteme. Wie du Otoplastiken herstellst und bearbeitest, wirst du in der Berufsschule lernen. Hier wird dir auch gezeigt, wie akustische Größen berechnet und gemessen werden. Bevor das Jahr endet, legst du deine Zwischenprüfung ab.

3. Ausbildungsjahr zum Hörakustiker:

Im dritten Lehrjahr zum Hörakustiker wirst du hauptsächlich deine Kenntnisse aus den Vorjahren vertiefen. Du wirst in der Berufsschule lernen, wie du Kinder mit Hörsystemen berätst. Zudem wirst du Lärm beurteilen und messen, um Patienten zum vorbeugenden Gehörschutz beraten zu können. Jetzt musst du nur noch die Abschlussprüfung bestehen und kannst dann als Hörakustiker durchstarten!

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