Ausbildung zum
Logopäde


Wie lange dauert die Ausbildung?

3 Jahre

Welchen Abschluss brauchst du?

Mittlere Reife

Wann arbeitest du?

Standard-Arbeitszeit, Wochenendarbeit

Was macht man als Logopäde?

Hilf Kindern und Erwachsenen dabei, richtig sprechen zu können!

Inhaltsverzeichnis


Verdienst als Logopäde

1. Lehrjahr

keine Vergütung

Wie sieht dein Alltag als Logopäde aus?

Sobald deine Praxis geöffnet hat, steht schon der erste Termin an: Ein Jugendlicher möchte sein Lispeln loswerden. Du führst ihn in dein Behandlungszimmer und beginnst mit deiner Therapie. Dabei dokumentierst du stets, was du machst und welche Erfolge deine Behandlung hat. Ist die Zeit um, verabschiedest du deinen jungen Patienten, bevor der nächste Termin beginnt!

So oder ähnlich könnte dein Arbeitsalltag als Logopäde beginnen. Für diesen Beruf benötigst du nicht nur Sensibilität und Einfühlungsvermögen. Du musst auch geduldig sein – denn nicht immer zeigen die Behandlungen den gewünschten Erfolg. Hast du Spaß daran, mit Kindern und Erwachsenen zu arbeiten? Kannst du selbst einwandfrei sprechen und hören? Bist du außerdem kreativ, ist die Ausbildung zum Logopäden ideal für dich!

Deine Lehre dauert insgesamt drei Jahre. Nach deiner Ausbildung kannst du verschiedene Sprachstörungen erkennen. Du weißt außerdem, wie du eine Therapie organisierst und durchführst. Dabei kannst du mit einem Einstiegsgehalt von 1.400 bis 2.200 Euro rechnen.

Du kannst nach deiner Lehre in einer Privatpraxis oder im öffentlichen Dienst arbeiten. Du möchtest lieber studieren? Mit einem Studium der Therapiewissenschaft oder Lehrlogopädie kannst du auch Führungspositionen übernehmen!

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Logopäde

  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre
  • Gehalt: 1. Jahr: keine Vergütung,
  • Empfohlener Schulabschluss: Mittlere Reife
  • Ausbildungsorte: in logopädischen Praxen, in Kliniken, in Rehabilitationseinrichtungen, in Zentren für Sprach-, Sprech-, Stimm- und Hörstörungen
  • Arbeitszeiten: Standard-Arbeitszeit, Wochenendarbeit
  • Chancen: Studium der Lehrlogopädie oder der Therapiewissenschaft
    Festanstellung in privater Praxis, im öffentlichen Dienst
    Selbstständigkeit
  • Besonderheiten: die Ausbildung wird nicht vergütet
    eventuell Aufnahmeprüfung, um an Berufsschule angenommen zu werden
Ausbildung  Logopäde
Wieviel verdient man in der Ausbildung  Logopäde?
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Du kannst Logopäde werden, wenn du...

  • einfühlsam bist,
  • sensibel mit Kindern und Erwachsenen umgehen kannst,
  • selbst einwandfrei sprechen und hören kannst,
  • viel Spaß im Biologieunterricht hattest.

Die Ausbildung zum Logopäde kommt nicht infrage, wenn du...

  • nicht mit Kindern arbeiten möchtest,
  • nicht viel Geduld hast,
  • selbst unter Sprachproblemen leidest,
  • eher unkreativ bist.

1. Ausbildungsjahr zum Logopäde:

Zwar sind die Inhalte für deine Ausbildung zum Logopäden festgelegt. Allerdings können die Berufsfachschulen selbst entscheiden, wie sie die vorgeschriebenen Stunden auf die Lehrjahre verteilen. Üblicherweise wirst du jedoch zuerst mit deinem Beruf und den rechtlichen Grundlagen bekannt gemacht. Anschließend lernst du die Anatomie eines Menschen kennen, um Krankheiten schnell erkennen zu können. Auch wird dir beigebracht, wie du mit Kindern richtig umgehst. Du lernst dabei die Kinderheilkunde sowie die Kindernervenheilkunde kennen.

2. Ausbildungsjahr zum Logopäde:

Im zweiten Ausbildungsjahr werden deine Kenntnisse vertieft. In der Regel beginnt jetzt auch schon deine praktische Ausbildung. Hier erlebst du Therapien und Behandlungen hautnah. Zu Beginn beobachtest du nur, um dich an die Umgebung und die Arbeitsweise zu gewöhnen. Später darfst du jedoch selbst mithelfen. In der Berufsfachschule werden dir die weiteren Grundlagen beigebracht. Du lernst beispielsweise, wie die Sprache funktioniert und worauf du bei deiner Arbeit zu achten hast.

3. Ausbildungsjahr zum Logopäde:

Im dritten Lehrjahr festigst du deine Kenntnisse und arbeitest in Praktika Seite an Seite mit deinen zukünftigen Kollegen. Du lernst alle Grundlagen zur Stimmbildung und Sprecherziehung. Dabei erfährst du, worauf du insbesondere bei kleinen Kindern zu achten hast. Außerdem förderst du deine eigene Stimme und wie du selbst sprichst. Am Ende des Jahres legst du eine Prüfung ab. Danach bist du staatlich geprüfter Logopäde!

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