Ausbildung zum
Notfallsanitäter


Wie lange dauert die Ausbildung:

3 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich

Welchen Abschluss brauchst du:

Mittlere Reife

Wann arbeitest du:

Nacharbeit, Wochenendarbeit, Schichtdienst

Was macht man als Notfallsanitäter?

Sei der Erste am Unfallort und rette täglich Leben!

Inhaltsverzeichnis


Wie sieht dein Alltag als Notfallsanitäter aus?

Geht ein Notruf ein, fahren Notfallsanitäter so schnell wie möglich zum Unfallort. Dort gilt es, sich kurzerhand einen Überblick über die Lage zu verschaffen. Hierbei kann es um Leben und Tod gehen – deshalb musst du in kürzester Zeit und mit kühlem Kopf entscheiden. Du leistest bei den Verletzten Erste Hilfe und führst entsprechend lebensrettende Maßnahmen durch, bis der gerufene Notarzt eintrifft.

Wenn du ohne Probleme Blut sehen kannst, ist die Ausbildung zum Notfallsanitäter genau das Richtige für dich! Dabei lernst du, wie du lebensrettende Maßnahmen am Unfallort durchführst und Gefahren erkennst. Darüber hinaus begleitest du Verletzte beim Transport per Helikopter oder Rettungswagen und assistierst dem Notarzt. Durch Nachtschichten und Überstunden kannst du deinen Verdienst außerdem aufbessern.

Seit dem 01.01.2014 löst die Ausbildung zum Notfallsanitäter die Ausbildung zum Rettungsassistenten ab. Die Ausbildungsdauer beträgt nun drei statt nur zwei Jahre. Dank dieser Änderung lernst du zukünftig auch diverse Handgriffe für komplizierte medizinische Maßnahmen, die bislang nur Ärzten vorbehalten waren.

Nach erfolgreichem Abschluss bist du Notfallsanitäter und kannst von einem Einstiegsgehalt zwischen 2.000 und 2.200 Euro ausgehen. Möchtest du dich weiterbilden und später in einer Führungsposition arbeiten, kannst du deine Ausbildung auch mit einem Studium kombinieren oder dieses anhängen. Darüber hinaus stehen dir verschiedene Weiterbildungen und Spezialisierungsmöglichkeiten zur Verfügung. Du kannst dich zum Beispiel zum Lehrrettungsassistenten oder für den Luftrettungsdienst qualifizieren lassen!

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Notfallsanitäter

  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich
  • Gehalt: 1. Jahr: 500 bis 790 Euro, 2. Jahr: 600 bis 880 Euro, 3. Jahr: 700 bis 1.000 Euro,
  • Empfohlener Schulabschluss: Mittlere Reife
  • Ausbildungsorte: bei Feuerwehren, Rettungswachen, Hilfswerken, Krankentransport- oder Blutspendendiensten
  • Arbeitszeiten: Nacharbeit, Wochenendarbeit, Schichtdienst
  • Chancen: Weiterbildungen zum Lehrrettungsassistenten, Brandmeister oder im Luftrettungsdienst
    Studium im Rettungsdienstmanagement
  • Besonderheiten: Zuschuss für das Unterrichtsmaterial
    im Helikopter mitfliegen
    durch Nachtschichten Gehalt aufbessern
Ausbildung  Notfallsanitäter
Wieviel verdient man in der Ausbildung  Notfallsanitäter?
Finde eine Ausbildung  Notfallsanitäter

Du kannst Notfallsanitäter werden, wenn du...

  • Menschenleben retten willst,
  • einen kühlen Kopf und den Überblick bewahren kannst,
  • psychisch stabil bist und ein hohes Einfühlungsvermögen besitzt,
  • dich für medizinische Themen interessiert,
  • mindestens 18 Jahre alt bist.

Die Ausbildung zum Notfallsanitäter kommt nicht infrage, wenn du...

  • lieber einen Job im Büro ausüben möchtest,
  • nicht am Wochenende oder nachts arbeiten möchtest,
  • kein Blut sehen kannst,
  • psychisch und/ oder körperlich labil bist.

1. Ausbildungsjahr zum Notfallsanitäter:

Im ersten Lehrjahr lernst du die Notfallrettung kennen. Dabei eignest du dir die Grundlagen des Rettungsdienstes an. Zusätzlich erlangst du erste Kenntnisse in der Durchführung von Krankentransporten. Außerdem wirst du erstmals in die Notfallrettung eingeführt.

2. Ausbildungsjahr zum Notfallsanitäter:

Im zweiten Jahr darfst du an Krankentransporten und Notfallrettungen teilnehmen. Hierbei übernimmst du bereits selbstständig einzelne Aufgaben. Du darfst einen Krankentransport organisieren und umsetzen. Auch werden deine Kenntnisse und Fertigkeiten für die Notfallrettung erweitert.

3. Ausbildungsjahr zum Notfallsanitäter:

Im dritten Ausbildungsjahr erwirbst du fachübergreifende Qualifikationen. Dadurch kannst du eigenverantwortlich eine Notfallrettung übernehmen. Außerdem erfährst du, wie du in besonderen Einsatzbereichen zu handeln hast. In diesem Jahr schließt du deine Ausbildung mit einer staatlichen Abschlussprüfung ab: Diese besteht aus einem mündlichen, einem schriftlichen sowie einem praktischen Teil.

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