Ausbildung zum
Werkfeuerwehrmann


Dauer: 3 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich Empf. Abschluss: Mittlere Reife Arbeitszeit: Schichtdienst

Was macht man als Werkfeuerwehrmann?

Lösche Feuer und rette Menschen!

Inhaltsverzeichnis


Kurzbeschreibung Berufsbild zum Werkfeuerwehrmann

Das rote Feuerwehrauto war als Kind dein Lieblingsspielzeug? An deiner Begeisterung für die Feuerwehr hat sich bis heute nichts verändert und du bist sogar schon seit einiger Zeit in der Freiwilligen Feuerwehr aktiv? Die Ausbildung zur Werkfeuerwehrfrau/-mann könnte genau das Richtige für dich sein!

Wenn es brennt und du die Feuerwehr rufen willst, wählst du normalerweise die 112. Doch kann sie an manchen Orten mit ihrer Ausrüstung nicht ausreichend helfen. Das gilt für große Betriebe, die einem höheren Brandrisiko ausgesetzt sind oder besonderen Schutz benötigen. Das können Chemie- oder Kraftwerke, Gießereien oder Flughäfen sein. An diesen Orten gibt es eigene Werksfeuerwehren, die im Notfall sofort reagieren können.

Je nach Ausbildungsbetrieb wirst du auf die dort möglichen Gefahren vorbereitet. Dafür probst du regelmäßig Rettungseinsätze, in denen du Feuer löschen, Menschen bergen und erste Hilfe leisten musst. Natürlich musst du dafür auch den Feuerwehrwagen lenken können. Damit es aber gar nicht erst zum Notfall kommt, übernimmst du vorbeugende Maßnahmen und Sicherheitsvorkehrungen. Um im Notfall schnell reagieren zu können, lernst du den Umgang mit allen technischen Hilfsmitteln.

Nach der Ausbildung kannst du dich auf ein hohes Einstiegsgehalt zwischen 2.400 und 2.700 Euro freuen. Reicht dir das noch nicht aus, solltest du Weiterbildungen machen: zum Truppführer, Werkfeuerwehrtechniker oder zur Brandschutzfachfrau/-mann.

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Werkfeuerwehrmann

Ausbildungsdauer 3 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich
Gehalt 1. Jahr: 851 – 894 Euro
2. Jahr: 907 – 976 Euro
3. Jahr: 976 – 1.060 Euro
Empfohlener Schulabschluss Mittlere Reife
Ausbildungsorte in großen Industriebetrieben der Chemie-, Metall- oder Elektroindustrie, in Kraftwerken; in Betriebsgebäuden, Außenanlagen, Feuerwehrfahrzeugen, im Werkfeuerwehrhaus
Arbeitszeiten Schichtdienst
Chancen Weiterbildung zum Truppführer, Werkfeuerwehrtechniker, Brandschutzfachmann, Industriemeister Fachrichtung Brandschutz
Besonderes · oftmals Sporttest und Nachweis der Feuerwehrtauglichkeit erforderlich
· Mindestalter 16 Jahre
Infos zur Ausbildung zum Werkfeuerwehrmann
Wieviel verdient man in der Ausbildung zum Werkfeuerwehrmann?
Finde eine Ausbildung zum Werkfeuerwehrmann

Du kannst Werkfeuerwehrmann werden, wenn du...

  • ein hohes Verantwortungsbewusstsein hast,
  • Gefahrensituationen gut einschätzen und dabei einen kühlen Kopf bewahren kannst,
  • körperlich fit und sehr sportlich bist.

Die Ausbildung zum Werkfeuerwehrmann kommt nicht infrage, wenn du...

  • schnell nervös und ängstlich wirst,
  • nur schwer im Team arbeiten kannst,
  • nicht im Schichtdienst arbeiten willst.

1. Ausbildungsjahr zum Werkfeuerwehrmann:

Im Betrieb lernst du zunächst das Erstellen und Anwenden von technischen Unterlagen. Zudem wirst du elektrotechnische Arbeiten für den Feuerwehreinsatz durchführen. In der Berufsschule hast du begleitenden Unterricht, in dem dir beigebracht wird, wie du gefährliche Stoffe und Güter behandelst. Zudem lernst du, verschiedene Gefahren zu erkennen und zu beseitigen.

2. Ausbildungsjahr zum Werkfeuerwehrmann:

Dein zweites Jahr zur Werkfeuerwehrfrau/-mann wartet mit abwechslungsreichen Aufgaben auf dich. Du führst metall-, sanitär-, heizungs- und klimatechnische Arbeiten sowie Holzbauarbeiten für den Feuerwehreinsatz durch. Dazu lernst du im Unterricht, wie du bautechnische Gefahren erkennst und beseitigst. Zudem wirst du in der Berufsschule lernen, die Einsatzbereitschaft von Fahrzeugen und Geräten sicherzustellen sowie die Einsatzstellen einzurichten und zu sichern. Wichtig ist außerdem, Pläne und Einrichtungen zum vorbeugenden Brandschutz zu überprüfen. In der Mitte des zweiten Jahres musst du Teil 1 der Abschlussprüfung ablegen.

3. Ausbildungsjahr zum Werkfeuerwehrmann:

Rechtliche Grundlagen, verschiedene Löschmittel und Löschverfahren, Atemschutz sowie die Fahrzeuge und Geräte stehen im Mittelpunkt des letzten Jahres. Zudem wirst du nun Einsatzstellen einrichten, Menschen, Tiere oder Gegenstände sichern, retten und bergen – und natürlich den Brand bekämpfen! Neben technischer Hilfeleistung wendest du bei Menschen lebensrettende Maßnahmen an. Zudem lernst du den Umgang mit verschiedenen Gefahrenstoffen. Teil zwei der Abschlussprüfung legst du am Ende deiner Ausbildung zur Werkfeuerwehrfrau/-mann ab.

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