Ausbildung zum
Revierjäger


Wie lange dauert die Ausbildung:

3 Jahre

Welchen Abschluss brauchst du:

Mittlere Reife

Wann arbeitest du:

Standard-Arbeitszeit, Nacharbeit, Wochenendarbeit, Schichtdienst

Was macht man als Revierjäger?

Schütze den Tier- und Pflanzenbestand im Wald!

Inhaltsverzeichnis


Wie sieht dein Alltag als Revierjäger aus?

Deine Freizeit verbringst du am liebsten im Wald – hier ist dein Revier! Du kennst jeden Baum, beobachtest gerne Wildtiere und willst diese Leidenschaften in deinem Beruf ausleben. Wenn das so ist, solltest du dir die Ausbildung zum Revierjäger näher anschauen!

Als Revierjäger ist es selbstverständlich nicht dein Job, wahllos Tiere zu töten. Da es in deutschen Wäldern häufig an Fressfeinden wie Wölfen oder Bären fehlt, müssen Jäger eingesetzt werden, um den Wildbestand zu regulieren. Es ist in jedem Fall Voraussetzung für die Ausbildung, dass du einen Jagdschein besitzt! Durch regelmäßiges Beobachten kennst du die genaue Population von Rehen, Wildschweinen und Füchsen in deinem Revier – kommt es da zu einer Überpopulation, stellst du einen Abschussplan auf und jagst die Tiere. Fast immer an deiner Seite: dein gut erzogener Jagdhund.

Du kümmerst dich außerdem auch um die Pflanzen des Waldes, indem du neue Bäume einpflanzt und Naturschutzflächen einrichtest. Zusätzlich sorgst du für Futterpflanzen für das Wild, damit die Tiere keine jungen Bäume fressen. Dein Arbeitsalltag führt dich täglich an die frische Luft – bei Wind und Wetter.

Wenn du deine Ausbildung beendet hast, kannst du bis zu 2.200 Euro verdienen. Du kannst die Karriereleiter weiter hinaufklettern, indem du beispielsweise eine Weiterbildung zum Revierjagdmeister machst und anschließend zum Revieroberjäger aufsteigst. 

Falls du gerne in der Natur arbeitest, könnte dich außerdem die Ausbildung zum Forstwirt interessieren.

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Revierjäger

  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre
  • Gehalt: 1. Jahr: 520 – 630 Euro, 2. Jahr: 570 – 675 Euro, 3. Jahr: 640 – 730 Euro,
  • Empfohlener Schulabschluss: Mittlere Reife
  • Ausbildungsorte: in Forst- und Jagdverwaltungen und Betrieben der Forstwirtschaft, im Freien, im Büro
  • Arbeitszeiten: Standard-Arbeitszeit, Nacharbeit, Wochenendarbeit, Schichtdienst
  • Chancen: Weiterbildung zum Revierjagdmeister, Revieroberjäger, Wildmeister
    Studium Forstwirtschaft oder Landschaftsökologie
  • Besonderheiten: Mindestalter 18 Jahre
    Führerschein und Jagdschein sind Voraussetzung
Ausbildung  Revierjäger
Wieviel verdient man in der Ausbildung  Revierjäger?
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Du kannst Revierjäger werden, wenn du...

  • gute Noten in Biologie und Werken hast,
  • körperlich fit und verantwortungsbewusst bist,
  • dich bei deinem Job am liebsten im Freien aufhältst.

Die Ausbildung zum Revierjäger kommt nicht infrage, wenn du...

  • Angst vor dem Umgang mit Schießwaffen hast,
  • schnell ungeduldig wirst und dich nicht lange konzentrieren kannst,
  • keinerlei Interesse für Tiere und Natur aufbringen kannst.

1. Ausbildungsjahr zum Revierjäger:

Im ersten Jahr der Ausbildung zum Revierjäger lernst du die Abläufe und die Organisation im Betrieb kennen. Du wirst in die Wildbewirtschaftung und Wildverwertung sowie den Tier- und Artenschutz eingeführt. Darüber hinaus wird dir beigebracht, wie das Jagdrevier gestaltet wird. In der Berufsschule stehen Aspekte wie das Hegen der Wildtiere und das Betreiben der Reviere auf dem Lehrplan Außerdem lernst du das Führen, Pflegen und Einsetzen der Waffen. Darüber hinaus wirst du bei der Jagdausübung dabei sein.

2. Ausbildungsjahr zum Revierjäger:

Naturschutz und Nachhaltigkeit sind wichtige Aspekte deines zweiten Lehrjahres. Zudem werden dir die Grundlagen der Waffenkunde gezeigt und du lernst, wie du Jagdhunde hältst und führst. Daneben stehen Öffentlichkeitsarbeit sowie Wild- und Naturpädagogik auf dem Programm. Der Berufsschulunterrichtet beschäftigt sich mit dem Verwerten und Vermarkten von Wild. Zusätzlich lernst du das Halten, Einsetzen und Ausbilden von Jagdhunden. Der Schutz von Biotopen steht ebenfalls auf dem Plan. Am Ende des zweiten Jahres musst du eine Zwischenprüfung ablegen.

3. Ausbildungsjahr zum Revierjäger:

In deinem dritten Ausbildungsjahr wirst du hauptsächlich die Kenntnisse aus den Vorjahren vertiefen. Zusätzlich wirst du im Berufsschulunterricht lernen, wie Wildschäden vermieden werden können und Reviere geleitet werden. Zum Ende deiner Ausbildung zum Revierjäger erwartet dich die Abschlussprüfung.

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