Ausbildung zur
Tierpflegerin


Dauer: 3 Jahre Empf. Abschluss: Mittlere Reife Arbeitszeit: Schichtdienst

Was macht man als Tierpflegerin?

Betreue, pflege und züchte Tiere aller Art!

Inhaltsverzeichnis


Kurzbeschreibung Berufsbild zur Tierpflegerin

Ob flauschige Hundewelpen, haarige Spinnen oder gefährliche Greifvögel – du kannst dich für jedes tierische Lebewesen begeistern und möchtest diese Leidenschaft in deinem zukünftigen Beruf ausleben. Die Ausbildung zur Tierpflegerin könnte genau das Richtige für dich sein. Aber Achtung: Dich erwarten dabei noch viel mehr Aufgaben als Streicheln und Füttern!

Die Ausbildung zur Tierpflegerin dauert drei Jahre und kann in drei verschiedenen Fachrichtungen belegt werden. Du wählst zwischen Zoo, Tierheim und Tierpension sowie Forschung und Klinik. Je nach gewähltem Schwerpunkt können sich die Inhalte der Ausbildung unterscheiden.

So pflegst und züchtest du im Bereich Forschung und Klinik Versuchstiere und arbeitest bei Tierversuchen mit. Das kann natürlich nicht jeder Tierliebhaber übers Herz bringen. In anderen Bereichen bist du hingegen für die Pflege und Betreuung von Haustieren in Tierpensionen sowie Tierheimen oder Zoos verantwortlich. Du bereitest ihre Futtermischungen vor, fütterst sie, hilfst bei der Geburt von Jungtieren und deren Aufzucht oder versorgst kranke Tiere. Dabei kommt es immer wieder vor, dass Tiere sterben – damit musst du als Tierpflegerin umgehen können! Der Umgang mit Lebewesen erfordert eine hohe Verantwortung und oftmals harte Arbeit. Körperliche Fitness ist also Voraussetzung.

Mit abgeschlossener Ausbildung erhältst du ein Einstiegsgehalt von 2.160 bis 2.250 Euro. Dir stehen verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten offen, etwa zur Tierpflegermeisterin. Auch kannst du dich auf spezielle Tier- und Haltungsarten spezialisieren.

Folgende Fachrichtungen gibt es:
- Zoo;
- Tierheim und Tierpension;
- Forschung und Klinik;

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zur Tierpflegerin

Ausbildungsdauer 3 Jahre
Gehalt 1. Jahr: 888 Euro
2. Jahr: 938 Euro
3. Jahr: 984 Euro
Empfohlener Schulabschluss Mittlere Reife
Ausbildungsorte in Zoos, Naturparks, Tierheimen, Tierpensionen, Tierkliniken, Forschungslabors, Universitätskliniken, in Betrieben der Versuchstierzucht; im Freien, in Ställen, Gehegen, in Labors
Arbeitszeiten Schichtdienst
Chancen - Weiterbildung zum Tierpflegermeister;
- Spezialisierung auf bestimmte Tier- und Haltungsarten;
- Studium Tiermedizin;
Besonderes - Arbeit mit wilden Tieren kann sehr gefährlich sein;
Infos zur Ausbildung zur Tierpflegerin
Wieviel verdient man in der Ausbildung zur Tierpflegerin?
Finde eine Ausbildung zur Tierpflegerin

Du kannst Tierpflegerin werden, wenn du...

  • Tiere nicht nur als Kuscheltiere ansiehst,
  • ein hohes Verantwortungsbewusstsein hast,
  • großen Wert auf Artenschutz legst.

Die Ausbildung zur Tierpflegerin kommt nicht infrage, wenn du...

  • schon vor dem Nachbarshund Angst hast,
  • auf keinen Fall am Wochenende oder nachts arbeiten willst,
  • dich nicht überwinden kannst, lebende Tiere zu verfüttern.

1. Ausbildungsjahr zur Tierpflegerin:

Die ersten beiden Jahre sind fachrichtungsübergreifend. So lernst du zunächst die Arbeitsorganisation und die Kommunikation im Betrieb kennen. Du wirst in die Arten, den Körperaufbau und das Verhalten der Tiere eingeführt. Zudem wird dir gezeigt, wie du die Tiere pflegst, hältst und versorgst. In der Berufsschule lernst du begleitend, wie du Tierunterkünfte einrichtest, mit den Tieren umgehst, sie richtig fütterst und pflegst.

2. Ausbildungsjahr zur Tierpflegerin:

Im zweiten Lehrjahr als Tierpfleger wird dir gezeigt, wie du Tiere transportierst und ihre Unterkünfte reinigst sowie desinfizierst. Du lernst, Krankheiten zu erkennen und wirkst bei Behandlungen mit. Das Futter, dessen Lagerung, Zubereitung und Verwendung spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Die Theorie zu diesen Lernfeldern wird dir in der Berufsschule vermittelt. Zusätzlich lernst du dort mehr über die Fortpflanzung, Zucht und Aufzucht. Zum Abschluss des Jahres steht die Zwischenprüfung an.

3. Ausbildungsjahr zur Tierpflegerin:

Das dritte Jahr widmet sich komplett deiner gewählten Fachrichtung, in der du nun dein Wissen vertiefst. So lernst du im Zoo, wie du Wildtiere versorgst und Besucher betreust. In der Forschung und Klinik hilfst du bei Behandlungen und im Tierheim bist du beispielsweise für die Hundeerziehung verantwortlich. Die Ausbildung zum Tierpfleger beendest du mit einer Abschlussprüfung.

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