Ausbildung zur
Fachkraft für Schutz und Sicherheit


Dauer: 3 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich Empf. Abschluss: Arbeitszeit: Schichtdienst

Was macht man als Fachkraft für Schutz und Sicherheit?

Beschütze Personen, Anlagen oder Objekte!

Inhaltsverzeichnis


Kurzbeschreibung Berufsbild zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit

Ein Geldtransporter soll von einer Bank zur anderen fahren. Weil dafür auch öffentliche Straßen benutzt werden, besteht die Gefahr eines Raubübergriffs. Doch das Risiko dafür ist minimal, denn als Fachkraft für Schutz und Sicherheit bewachst du den Geldtransport. Du sorgst dafür, dass das wertvolle Gut sicher seinen Zielort erreicht!

Fachkräfte für Schutz und Sicherheit werden in Filmen häufig mit Sonnenbrillen und Knopf im Ohr dargestellt. In ihren schwarzen Anzügen verziehen sie keine Miene, nicht selten tragen sie auch Schusswaffen. Sicherlich entsprechen einige Personenschützer tatsächlich diesem Klischee. Doch die Realität sieht anders aus. Als Fachkraft für Schutz und Sicherheit ist dein Einsatzgebiet sehr vielfältig.

Geldtransporter bewachen, Firmengelände vor Eindringlingen schützen oder auf Großveranstaltungen für Recht und Ordnung sorgen – weil deine Aufträge sehr unterschiedlich sein können, musst du gleich mehrere Fähigkeiten mitbringen. Natürlich steht körperliche Fitness dabei ganz oben. So wirst du direkt als Autorität wahrgenommen und kannst im Zweifel durchgreifen.

Konflikte musst du in erster Linie verbal lösen. Hier kommt es auf deine Geduld, Menschenkenntnis und mentale Stärke an. Aufgebrachte Konzertbesucher wollen unerlaubt in den Backstage-Bereich zu den Stars? Du erklärst ihnen sachlich, dass der Zutritt verboten ist und beruhigst auf diese Weise die Situation. Spezialisierst du dich hingegen als Personenschützer von Politikern, musst du bei öffentlichen Auftritten Angriffe mitunter durch körperliche Gewalt unterbinden. In diesem Fall setzt du also auch deine eigene Gesundheit aufs Spiel.

Bist du bereit, Menschen oder Objekte vor Gefahren zu schützen? Dann werde Fachkraft für Schutz und Sicherheit! Nach deiner dreijährigen Ausbildung bekommst du ein Gehalt von 1.600 bis 1.900 Euro. Anschließend kannst du dich weiter spezialisieren, beispielsweise im Wachdienst oder Katastrophenschutz. Als Meister für Schutz und Sicherheit steht dir der Weg in die Selbstständigkeit frei.

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit

Ausbildungsdauer 3 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich
Gehalt 1. Jahr: 396 – 595 Euro
2. Jahr: 466 – 696 Euro
3. Jahr: 523 – 818 Euro
Empfohlener Schulabschluss
Ausbildungsorte Unternehmen des Personen-, Objekt- und Anlagenschutzes, Sicherheitsabteilungen von Verkehrs- und Industrieunternehmen, Flughäfen, Messehallen, bei Sicherheitstransporten in Fahrzeugen, im Freien
Arbeitszeiten Schichtdienst
Chancen Spezialisierung
Prüfung zum Meister für Schutz und Sicherheit
Studium des Sicherheitsmanagements
Selbstständigkeit
Besonderes je nach Einsatzgebiet Gesundheitsrisiko vorhanden
Infos zur Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit
Wieviel verdient man in der Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit?
Finde eine Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit

Du kannst Fachkraft für Schutz und Sicherheit werden, wenn du...

  • bei Konflikten die Ruhe behältst,
  • körperlich fit bist,
  • über lange Zeit konzentriert arbeiten kannst, ein schnelles Reaktionsvermögen besitzt, · umsichtig bist.

Die Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit kommt nicht infrage, wenn du...

  • in Konfliktsituationen unsicher bist,
  • schnell den Überblick verlierst,
  • dich körperlich nicht durchsetzen kannst,
  • deine eigene Gesundheit nicht riskieren willst.

1. Ausbildungsjahr zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit:

Wie verhalten sich Sicherheitsdienste rechtlich richtig? Wie musst du dich bei Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen verhalten? In deinem ersten Ausbildungsjahr lernst du diese und weitere Grundlagen deines Berufes kennen. In der Berufsschule erlernst du die Planung und Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen, um Gefahren schon vorab zu unterbinden.

2. Ausbildungsjahr zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit:

Im zweiten Jahr deiner Ausbildung wirst du dann mit den sicherheitstechnischen Hilfsmitteln in deinem Betrieb vertraut gemacht. Zugleich wirst du im Unterricht darin geschult, Gefährdungssituationen frühzeitig zu erkennen. Auch lernst du, mit Kunden zu kommunizieren und Menschen oder Objekte zu schützen. Du legst den ersten Teil deiner Abschlussprüfung ab.

3. Ausbildungsjahr zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit:

Im letzten Ausbildungsabschnitt planst du selbst Sicherheitsdienstleistungen, klärst und dokumentierst Konfliktsituationen. Danach wartet Teil zwei der Abschlussprüfung auf dich!

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