Ausbildung zum
Hauswirtschafter


Dauer: 3 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich Empf. Abschluss: Hauptschulabschluss Arbeitszeit: Standard-Arbeitszeit, Schichtdienst

Was macht man als Hauswirtschafter?

Hilf Menschen aller Art in ihrem Alltag!

Inhaltsverzeichnis


Kurzbeschreibung Berufsbild zum Hauswirtschafter

Ein Rentner braucht Hilfe bei seinem Wocheneinkauf? Ein Mensch mit Behinderung benötigt Unterstützung im Alltag? In der Jugendherberge muss das Mittagessen zubereitet werden? So unterschiedlich diese Aufgaben sind – als Hauswirtschafter meisterst du alles mit Bravour. Denn du bist ein echter Alleskönner, was das Helfen anderer Menschen angeht. Entsprechend vielfältig gestaltet sich dein Arbeitsalltag!

Hauswirtschafter beschreiben ihre Arbeit häufig als Mix aus Pflegedienst und Alltagshelfer. Überall dort, wo Menschen Hilfe in ihrem täglichen Leben brauchen, sind sie zur Stelle: Das können die Kantine eines Schullandheims, das Krankenhaus oder private Haushalte hilfsbedürftiger Menschen sein. Als Hauswirtschafter pflegst du Senioren, erledigst gemeinsam mit Familien den Einkauf oder bereitest in Erziehungseinrichtungen das Essen zu.

Haushaltsaufgaben werden also zu deinem Beruf. Deshalb solltest du für eine Ausbildung zum Hauswirtschafter sehr flexibel sein. Außerdem solltest du gerne Menschen helfen wollen und dabei keine Berührungsängste haben. Denn ebenso wichtig wie die hauswirtschaftlichen Aufgaben ist der freundliche Umgang mit deinen Kunden. Möglicherweise triffst du in deinem Job auf vereinsamte Rentner oder überforderte Familien. Hier kommt es auf dein Einfühlungsvermögen an! Erfüllst du diese Voraussetzungen, kannst du dich für die Ausbildung bewerben.

Diese Lehre dauert drei Jahre. Anschließend liegt dein Einstiegsgehalt zwischen 1.470 und 2.000 Euro. So vielfältig wie dein Beruf sind auch deine Weiterbildungsmöglichkeiten: Spezialisiere dich zum Beispiel im Küchenbereich oder werde zum Betriebswirt und Meister der Hauswirtschaft. Dann koordinierst du unter anderem die Arbeitspläne in einem Betrieb. Auch sorgst du dafür, dass in der Kantine genügend Lebensmittel vorrätig sind. Wenn du dich selbstständig machst, kannst du schließlich auch deinen eigenen Betrieb gründen.

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Hauswirtschafter

Ausbildungsdauer 3 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich
Gehalt 1. Jahr: 621 – 641 Euro
2. Jahr: 669 – 686 Euro
3. Jahr: 725 – 747 Euro
Empfohlener Schulabschluss Hauptschulabschluss
Ausbildungsorte Wohn- und Pflegeheime für Senioren und Menschen mit Behinderung, Jugendherbergen, Kliniken, Betriebe der Gastronomie und Hotellerie, landwirtschaftliche Betriebe, private Haushalte; Kantinen, Wirtschaftsräume
Arbeitszeiten Standard-Arbeitszeit, Schichtdienst
Chancen - Weiterbildung zum Techniker oder Betriebswirt der Hauswirtschaft;
- Meisterprüfung;
- Studium der Pädagogik, Haushaltswissenschaften, Ernährungswissenschaften;
- Selbstständigkeit;
Besonderes - nur ohne Berührungsängste sinnvoll;
- vielfältige Tätigkeiten in unterschiedlichsten Branchen möglich;
Infos zur Ausbildung zum Hauswirtschafter
Wieviel verdient man in der Ausbildung zum Hauswirtschafter?
Finde eine Ausbildung zum Hauswirtschafter

Du kannst Hauswirtschafter werden, wenn du...

  • häusliche Arbeiten gut und gerne ausführst,
  • leidenschaftlich gerne anderen Menschen hilfst,
  • dich für Gesundheit und Ernährung interessierst,
  • verantwortungsbewusst und sorgfältig arbeitest,
  • sehr gerne mit fremden Menschen kommunizierst.

Die Ausbildung zum Hauswirtschafter kommt nicht infrage, wenn du...

  • ungeduldig bist,
  • dich nicht gerne schmutzig machst,
  • unsicher im Umgang mit älteren oder behinderten Menschen bist,
  • von Haushaltsarbeiten schnell überfordert bist.

1. Ausbildungsjahr zum Hauswirtschafter:

In den ersten Monaten deiner Ausbildung lernst du die Abläufe in deinem Betrieb kennen. Du lernst auch, die Speisen und Getränke herzustellen und betreust je nach Art des Betriebs Kinder, Senioren oder behinderte Menschen.

2. Ausbildungsjahr zum Hauswirtschafter:

Anschließend wirst du auch die Textilien reinigen und die Wohnbereiche der Einrichtung pflegen. Ebenso gestaltest du die Wohn- und Funktionsbereiche selbst. Du wirst darin geschult, die Personen individuell wahrzunehmen. Dadurch kannst du schneller auf ihre Bedürfnisse reagieren. Im Laufe des zweiten Jahres kommt es für dich zur Zwischenprüfung.

3. Ausbildungsjahr zum Hauswirtschafter:

Das dritte Jahr dient der Vertiefung deines Wissens. Du betreust Personen individuell. Schließlich übernimmst du auch organisatorische Aufgaben, wie das Planen hauswirtschaftlicher Arbeitsabläufe. Zuletzt wartet dann die Abschlussprüfung auf dich!

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