Ausbildung zum
Schädlingsbekämpfer


Wie lange dauert die Ausbildung:

3 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich

Welchen Abschluss brauchst du:

Hauptschulabschluss

Wann arbeitest du:

Standard-Arbeitszeit, Wochenendarbeit

Was macht man als Schädlingsbekämpfer?

Befreie Gebäude von Ungeziefern aller Art!

Inhaltsverzeichnis


Wie sieht dein Alltag als Schädlingsbekämpfer aus?

Ratten, Käfer, Maden – die hat niemand gerne in seiner Wohnung, seinem Restaurant oder seinem gewerblichen Betrieb. Haben sich diese Schädlinge erst einmal eingenistet, helfen oftmals keine Hausmittel mehr. Dann muss ein Profi ran! Das ist in diesem Fall ein Schädlingsbekämpfer, der auch gerne mal als „Kammerjäger“ bezeichnet wird.

Diese Schädlinge rufen bei den meisten Ekel und Gänsehaut hervor, doch dich lässt das kalt? Wenn du keine Probleme mit den krabbelnden Viechern hast, könnte die dreijährige Ausbildung zum Schädlingsbekämpfer perfekt zu dir passen. Denn unabhängig davon, ob du sie nun eklig findest oder nicht, können diese Schädlinge einen erheblichen Schaden verursachen oder gar Krankheiten verbreiten.

Damit es gar nicht erst zum Befall kommt, kümmerst du dich um entsprechende Vorsorgemaßnahmen. Ist es dafür aber schon zu spät, musst du härtere Geschütze auffahren. Zunächst identifizierst du den jeweiligen Schädling durch Bissspuren, Kadaver oder mithilfe von technischen Geräten. Anschließend rückst du den Tieren mit den entsprechenden Chemikalien, Fallen oder Ködern zu Leibe. Um die Umwelt zu schützen, werden dabei biologische Maßnahmen immer wichtiger. Damit es nicht wieder zum Befall kommt, berätst du die Kunden eingehend über die Vorsorge.

Die Ausbildung zum Schädlingsbekämpfer ist beendet und du verdienst zwischen 1.700 und 2.100 Euro. Du willst mehr? Dann werde Fachwirt im Bereich Umweltschutz, wage dich in die Selbstständigkeit oder beginne ein Studium der Umwelttechnik.

Alle wichtigen Informationen zur Ausbildung zum Schädlingsbekämpfer

  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre, Verkürzung auf 2 – 2,5 Jahre möglich
  • Gehalt: 1. Jahr: 359 – 513 Euro, 2. Jahr: 431 – 615 Euro, 3. Jahr: 513 – 718 Euro,
  • Empfohlener Schulabschluss: Hauptschulabschluss
  • Ausbildungsorte: in Unternehmen für Schädlingsbekämpfung und bei Hygienedienstleistern, bei Gesundheits-, Pflanzenschutz- und Landwirtschaftsämtern sowie Forstverwaltungen, bei Kunden im Gebäude, im Freien
  • Arbeitszeiten: Standard-Arbeitszeit, Wochenendarbeit
  • Chancen: Weiterbildung zum Technischen Fachwirt oder Fachwirt im Bereich Umwelttechnik
    Studium Umweltschutz oder Umwelttechnik
    Selbstständigkeit
  • Besonderheiten: Schutzkleidung und Atemschutz erforderlich
Ausbildung  Schädlingsbekämpfer
Wieviel verdient man in der Ausbildung  Schädlingsbekämpfer?
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Du kannst Schädlingsbekämpfer werden, wenn du...

  • keinen Ekel vor Ungeziefer oder anderen Kleintieren hast,
  • keine Angst vor dem Umgang mit Chemikalien hast,
  • selbstständige und eigenverantwortliche Arbeit bevorzugst.

Die Ausbildung zum Schädlingsbekämpfer kommt nicht infrage, wenn du...

  • eine empfindliche Nase hast,
  • Angst in dunklen oder engen Räumen hast,
  • keinerlei Interesse an den Fächern Biologie und Chemie hast.

1. Ausbildungsjahr zum Schädlingsbekämpfer:

In deinem ersten Jahr als Schädlingsbekämpfer erhältst du eine Einführung in die Rechtsvorschriften und Normen. Dir wird gezeigt, wie du deine Arbeitsabläufe planst und wie du die Betriebsmittel bedienst sowie wartest. Ein umsichtiger Umgang mit den Gefahrenstoffen ist besonders wichtig. Zu den Lernfeldern in der Berufsschule zählen beispielsweise das Ermitteln der Infrastruktur beim Kunden, Schutzmaßnahmen in einem Betrieb mit Lebensmitteln, Schädlingsbekämpfung im Gesundheits- und Vorratsschutz sowie im Holzschutz.

2. Ausbildungsjahr zum Schädlingsbekämpfer:

Nun lernst du, wie du deinen Arbeitsbereich sicherst, wie du den Schädlingsbefall erkennst und wie du die entsprechenden Bekämpfungsmaßnahmen durchführst. In der Berufsschule wird dir außerdem die Pilzbekämpfung näher gebracht. Zudem werden dir akute Abwehrmaßnahmen sowie dauerhafte Maßnahme zur Bekämpfung und Vorsorge in unterschiedlichen Einrichtungen aufgezeigt. Noch bevor das Jahr endet, musst du zur Zwischenprüfung antreten.

3. Ausbildungsjahr zum Schädlingsbekämpfer:

Zum einen vertiefst du deine Kenntnisse aus den Vorjahren, zum anderen wirst du in der Berufsschule eine großräumige Rattenbekämpfung planen und umsetzen. Du lernst außerdem akute Maßnahmen der Schädlingsbekämpfung im Pflanzenschutz kennen. Deine Abschlussprüfung zum Ende des dritten Jahres meisterst du dann problemlos!

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