Welche Aufgaben Azubis ablehnen sollten

Sicherlich erledigst du im Laufe deiner Ausbildung auch mal Aufgaben, die nicht so 100% zu deinem Tätigkeitsfeld gehören. Aber es gibt Grenzen. Du musst als Azubi also nicht jede Aufgabe, die dir aufgetragen wird, erledigen. Du kannst also sehr wohl “Nein” sagen.

Es ist also durchaus in Ordnung, wenn du als Azubi auch mal die Spülmaschine ein- und ausräumst, Kaffee kochst, einkaufen gehst oder eben ein paar Kopierarbeiten für den Chef machst. Diese Aufgaben dürfen aber nicht den Großteil deiner Zeit einnehmen, denn schließlich sollst du als Azubi ja was lernen und bist keine billige Arbeitskraft.

Was definitiv nicht geht: Dass du einen Großteil deiner Zeit für die Kinderbetreuung der Kollegen eingesetzt wirst oder die Toiletten putzen musst.

Was kannst du tun, um dich vor solchen Aufgaben zu schützen?

  • Wichtig: Gibt es einen Ausbildungsrahmenplan? Hier drin ist geregelt, welche Aufgaben Bestandteil deiner Ausbildung sind.
  • Diesen Rahmenplan solltest du spätestens bei Vertragsabschluss bekommen.
  • Wenn es keinen Rahmenplan gibt, sollte das schnell nachgeholt werden.
  • Du kannst ihn sonst ggf. auch beim Bundesinstitut für Berufsbildung finden.

 

Wenn du so nicht weiterkommst, kann es sein, dass du zu anderen Mitteln greifen musst:

  • Tausche dich auch mit anderen Azubis aus, vielleicht haben sie ähnliche
  • Ein Gespräch mit deinem Chef oder Ausbildungsleiter solltest du dann natürlich trotzdem führen und ihm erklären, dass solche Aufgaben nicht Teil deiner Ausbildung sind.
  • Wenn du das nicht möchtest, kannst du dich auch an einen deiner Berufsschullehrer wenden, die meist Erfahrungswerte haben.
  • Du kannst dich an die Kammer wenden, wenn es wirklich gar nicht anders geht.

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